Inden - Container-Anbau für die Lucherberger Schule?

Container-Anbau für die Lucherberger Schule?

Von: hfs.
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Im Klassentrakt der Grundschule in Lucherberg ist die energetische Sanierung abgeschlossen. Die „gläserne” Aula (links) soll nach den Herbstferien in Beschlag genommen werden. Foto: hfs.

Inden. Die Aula der Grundschule Lucherberg wird am ersten Schultag nach den Herbstferien ihrer Bestimmung übergeben. Diese feste Zusage erhielt nun der Schul- und Bauauschuss der Gemeinde Inden auf der gemeinsamen Sitzung, bei der auch ein Anbau für das Lehrerzimmer und die Schulverwaltung diskutiert wurden.

Mit dem Ergebnis, dass von den möglichen drei Varianten noch keine den Vorzug erhielt.

„Drei Monate konnte wegen des strengen Winters keinerlei Bautätigkeit ausgeübt werden, dann haben sich die einzelnen Lieferungen für die Gewerke verzögert, jetzt kann die Aula erst mit dem ersten Schultag nach den Herbstferien bezogen werden.” Rainer Ortmann, Leiter des Bauamtes, erläuterte, warum sich der Bezug der Aula so lange hinauszögert hatte und für Verstimmung sorgte.

„Ist dieser Bezugtermin auch sicher?”, wollte Josef-Johann Schmitz (SPD) wissen, „oder müssen dann noch weitere Arbeiten zum Abschluss gebracht werden?”

Was von Architektin Regine Dechering so beantwortet wurde: „Leider gibt es heute kein Gewerk, was ohne Mängel abgenommen werden kann. Wenn, dann müssen aber lediglich kleinere Korrekturen durchgeführt werden.”

Wenn die Aula in Betrieb genommen wird, ist die energetische Sanierung der Grundschule abgeschlossen. Damit endet aber nicht die Bautätigkeit.

Denn es steht noch ein Anbau für das Lehrerzimmer und für die Schulverwaltung an. Drei mögliche Varianten wurden diskutiert, wobei eine Containerbauweise, freistehend auf dem Schulhof, nun vom zuständigen Architekturbüro vorgestellt wurde.

Die Container sollen gekauft und nach den Wünschen der Lehrer „zugeschnitten” werden. Was, so erste Schätzungen, rund 360.000 Euro kosten würde. Ein möglicher Anbau an den Klassentrakt, ebenfalls zweigeschossig ausgeführt, würde rund 420.000 Euro kosten. Möglich wäre aber auch ein Anbau an die OGS in Richtung katholischer Kirche. Hier sind Kosten von rund 366.000 Euro errechnet, wobei darin 15.000 Euro enthalten sind, die zur Verlegung der Feuerwehrzufahrt notwendig wären.
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