Computer, Programme, Netze für Pennäler

Von: Otto Jonel
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Linnich. Eine der ersten Entscheidungen des neuen Linnicher Stadtrates hat das Zeug, Symbolcharakter zu entfalten. Die Stadtverordneten sollen aus einer Empfehlung des alten Schulausschusses einen Auftrag für die Zukunft machen: Es geht um die EDV-Ausstattung an den Schulen.

Die Empfehlung lautet etwas abstrakt Beitritt zur interkommunalen Vereinbarung zur Durchführung des EDV-Supports in Schulen”. Dahinter verbirgt sich eine Fülle konkreter Maßnahmen, für die die Stadt nach grober Schätzung um die 200.000 Euro in die Hand nehmen muss. Es geht um die Ausstattung der Schulen mit Computern und allem, was damit zusammenhängt.

Mit der Vereinbarung tritt Linnich dem bestehenden Verbund der Kommunen Jülich, Niederzier und Titz bei, die von der KDVZ (Kommunale Datenverarbeitungszentrale) in allen Belangen der IT-Ausstattung betreut und unterstützt werden. Bei einer Informationsveranstaltung in der Jülicher Hauptschule hatte Lehrer von Linnicher Schulen und Stadtverordnete einen Überblick über Umfang und Funktionsweise dieses Supports erhalten.

Diesen Eindruck konkretisierte Richard Schumacher nun vor Ort im Rurstädtchen. Schumacher, sowohl Angestellter der Stadt Jülich und dort zuständig für EDV und Organisation als Mitarbeiter der KDV im Bereich neue Medien, ging noch einmal auf die Situation vor und seit dem Umstieg der Stadt Jülich von der Übertragung der IT-Betreuung an den Schulen erst auf einen externen Dienstleister, dann in Eigenregie und schließlich auf die KDVZ ein. „Heute werden 550 Computer plus Peripheriegeräte betreut. Das ist mehr als in der gesamten Verwaltung”, sagte Schumacher nicht ohne Stolz. Die Betreuung reicht von der Beschaffung bis zur Einrichtung und Wartung von Hard- und Software.

Das alles hat natürlich seinen Preis. Zusätzlich zu einer halben Personalstelle für den EDV-Support muss Linnich erst einmal in Hard- und Software investieren. Nach einer ersten Schätzung Schumachers wären das für die Offene Ganztagsgrundschule erträgliche 1000 Euro, für die beiden Grundschulen je 15.000 Euro und für Haupt- und Realschule je 20.000 Euro.
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