Jülich - Comeback der Tourist-Info in Jülich

Comeback der Tourist-Info in Jülich

Von: -vpu-
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Aus dem früheren Kiosk auf dem Schlossplatz wurde nun die neue touristische Anlaufstelle im Herzen der Stadt. Foto: Uerlings
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Feierlicher Start: Bürgermeister Heinrich Stommel durchschneidet vor Gästen das goldene Band.

Jülich. Mitunter wird das touristische Potenzial der Herzogstadt ja unterschätzt, aber es gibt sie die Besucher und Tagestouristen. Deren Zahl dürfte sich schon bald erhöhen, sollte das Jugendgästehaus am Brückenkopf-Park erfolgreich vermarktet werden können. Alle Gäste in Jülich haben jedenfalls ab sofort wieder eine Anlaufstelle. Die Touristeninformation auf dem Schlossplatz wurde am Dienstag feierlich eröffnet.

Vor zahlreichen Gästen durchschnitt Bürgermeister Heinrich Stommel symbolisch ein Band. Der frühere Kiosk ist umgebaut worden und zeigt sich nun wesentlich transparenter als früher, denn an drei Seiten kann er durch große Fenster eingesehen werden. Im Inneren befinden sich derzeit ein vollwertiger Arbeitsplatz der Stadtverwaltung und etliche Regale mit Informationsschriften.

Eine Mitarbeiterin aus dem Team um Dezernentin Katarina Esser, die auch für das Stadtmarketing verantwortlich zeichnet, ist dort werktags und samstags für Besucher, aber natürlich auch für Bürgern der Stadt ansprechbar, die zum Beispiel weitere Rad- und Wanderrouten in der näheren Umgebung kennenlernen möchten. Nach einem Aufruf auch dieser Zeitung haben sich laut Esser zudem etwa ein Dutzend Ehrenamtler gefunden, die sich einbringen wollen, um weitere Öffnungszeiten abzudecken.

In der jetzigen Testphase ist die „Tourist-Information“ montags bis freitags von 10 bis 16 Uhr und samstags von 10 bis 14 Uhr besetzt. „Danach sehen wir weiter“, erklärte die Dezernenten bei der Eröffnung.

Verwaltungschef Stommel hatte bei der Eröffnung die „optimale und verkehrsgünstige Lage“ hervorgehoben. Als der Bau 2012 frei wurde, „war die Entscheidung, hier die Tourist-Information zu realisieren, schnell gefallen“. Gastdozenten, Studierende, Neubürger oder Urlauber in der Region erhielten hier „künftig Antworten auf alle ihre Fragen“. In der Anlaufstelle können nun auch wieder die „Coins“ zur Benutzung der öffentlichen Toilette erworben werden.

Der Umbau jetzt ist der erste von zwei Schritten. Der zweite folgt im Juni 2014, denn laut Bürgermeister wird die Tourist-Information zusammen mit der Zitadelle eines der drei Dokumentationszentren des Projektes „Erlebnisraum Römerstraße“ werden und Anlaufstelle für Besucher sein, die das längste Bodendenkmal des Kreises Düren bereisen wollen. Die „Via Belgica“ gilt als Auslöser und Ursprung für die Gründung Jülichs vor über 2000 Jahren. Im „Glaskasten“ auf dem Schlossplatz soll dann auch ein Informationspodest zur Römerstraße geschaffen werden - neben weiteren Auslageflächen. Dann sind auch Souvenirs und käufliche Literatur rund um Jülich zu haben.

Eine Infostelle gab es schon einmal in Jülich: die Jülich-Info im Kulturhaus am Hexenturm. Sie nahm vor der Landesgarten 1998 ihre Arbeit auf und wurde Ende 2003 geschlossen. Die Einrichtung als solches feiert also nach zehn Jahren ein „Comeback“.

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