Jülich - Circus Ernst Renz: Tiere gehören zur Familie dazu

Circus Ernst Renz: Tiere gehören zur Familie dazu

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Jülich. Der Circus Ernst Renz gibt vom 8. bis 14. Juli in Jülich, Alte Dürener Straße (Getränkemarkt Dursty), ein Gastspiel. Vorstellungen sind täglich um 17 Uhr, Sonntag um 15 Uhr. Montag, 8. Juli, ist großer Muttitag (freier Eintritt für Mütter), Donnerstag und Sonntag sind Familientage (Eltern zahlen Kinderpreise).

Das Programm des Familiencircus steht unter dem Motto „Renz – Die bunte Welt der Manege“.

Die ältesten Söhne Francesco, Tino, Antonio und Patrick Renz kümmern sich um das Drumherum, wie die Tiere, Technik und Einlass während ihre Schwester Nadine für die Restauration zuständig ist. „Gemeinsam werden wir sicher den Circus Ernst Renz weiter entwickeln, obwohl es natürlich in der heutigen Zeit eher schwer ist.“ Aber, sagt der Älteste, Francesco, der Zusammenhalt mit seinen Brüdern sei schon sehr wichtig. „Circus muss mit Leidenschaft gemacht werden, sonst bringt es nichts.“

Tierhaltung ist wichtig auch im Circus Ernst Renz. Der Circus unterliege wie alle circensischen Unternehmen der Kontrolle. „Die Tiere sind unser Kapital, es bringt nichts, sie zu schlagen etc. Mit Leckerlis werden ihnen Kunstücke beigebracht“, berichtet Tino Renz. Sein Bruder Patrick fügt an „Es wird ja auch im Tierbestandsbuch dokumentiert, wie der Zustand ist. Pferde, Lamas, Hühner etc. gehören zu unserem Bestand. Fellpflege, gute Ernährung sind ein wichtiger Bestandteil, dass sich die Tiere wohlfühlen können.“

Ernst Renz und seine Kinder freuen sich, wenn es den Besuchern gefällt. In Oberursel hat der Circus eine besondere Fangemeinde. Dort hat das Familienunternehmen bereits drei mal den Weihnachtscircus veranstaltet.

Ernst Renz bringt vier Araberhengste in die Manege, die neben Paarlaufen auch Paar-Pirouetten und Steiger zu harmonischen Musikstücken zeigen. Außerdem führt er noch zwei sehr gut gepflegte Kamele in die Manege.

Patrick Renz sorgt als Reprisenclown für die gute Laune. „Es ist immer wieder eine Herausforderung, denn jeder Gast ist anders und reagiert verschieden, wenn ich ihn zum Mitmachen anmiere“, erzählt der junge Patrick. Ob mit einem Entree aus der Jahrhundertwende oder mit kleineren kurzweiligen Reprisen, mit denen er die Umbaupausen im Programm überbrückt. Tino Renz balanciert auf seinem Kinn alles, was er in die Hände bekommt – von der Bank der Biertischgarnitur bis hin zu fünf Stühlen ist nichts vor seinem Kinn sicher.

Nadine Renz begeistert mit einer tempogeladenen Hula-Hoop-Show und Kontorsionistik-Artistik. Antonio Renz hat sich der Jonglage mit Keulen, Fackeln und anderem verschrieben.

Die Stallanlagen sind für die Besucher des Circus zu besichtigen.

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