Chowanetz an Spitze der Vereinigten Schützen Linnich

Von: ptj
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Neugewähltes Präsidenten-Trio der „Vereinigten Schützengesellschaften Linnich: (v.l.) Zweiter Vize Michael Havertz, Präsident Ulrich Chowanetz und Vize Matthias Lieven. Foto: Jagodzinska

Linnich. Nach acht Jahren als Vize, kommissarischer und schließlich gewählter Präsident über 500 Grün- und Schwarzröcke der Vereinigten Schützengesellschaften Linnich stellte sich Michael Steegmann aus der Schützengilde nicht mehr zur Wahl. In seine Fußstapfen trat sein bisheriger Vize Ulrich Chowanetz aus der St. Hubertus-Schützengesellschaft.

Mit 68 Ja-Stimmen und drei Enthaltungen bestimmte ihn die Versammlung in geheimer Wahl. Als stellvertretenden Vorsitzenden – Michael Havertz bleibt als zweiter Vize im Amt – schlug Karl-Heinz Schillings von der Schützengilde den Hottorfer Sportschützen und Blaurock Matthias Lieven vor. Der in Linnich ansässige Diplom-Ökonom ist schon in Linnich zur Schule gegangen und betonte: „Heimat ist für mich, mich hier in der Gegend zu engagieren.“

Ebenfalls in geheimer Wahl wurde er mit 63 Ja-, drei Nein-Stimmen und vier Enthaltungen gewählt. Als Dankeschön an den scheidenden Vorsitzenden für sein „mit höchstem Pflichtbewusstsein ausgeübtes, sehr arbeitsaufwendiges und nervenaufreibendes Amt“ überreichte St. Sebastianus-Präsident Heinrich Oidtmann ihm ein Unikat. Dabei handelte es sich um den gezeichneten Entwurf der Präsidentenkette der „Vereinigten“ von Georg Jansen-Winkeln, den Steegmann freudig entgegennahm.

Die Schützengilde war schneller...

Oidtmann erinnert an eine nette Anekdote: Bei einem Gespräch 1992 am Tresen in der Linnicher „Kupferkanne“ bahnte sich die Aufnahme Steegmanns in die St. Sebastianus-Schützengesellschaft an. Während Oidtmann nach Hause eilte, um einen Aufnahmeantrag zu holen, hatten die Schützenbrüder der Gilde Steegmann bereits aufgenommen. Unter Langeweile wird dieser auch zukünftig nicht leiden, so nahm die Platzkommission ihn als Ehrenmitglied auf, mit Geschenken in Händen.

Ferner bestimmten Rück- und Ausblick die Jahreshauptversammlung im „Café Jedermann“. Der scheidende Präsident lobte die „Bronk 2015“ insgesamt als gelungenes Fest, wenn auch Fähnchen- und Losverkauf immer wieder Anlass zur Kritik gäben. Er lobte die Musikkapelle, die von König Rudi erdachten Themenabende und die Tatsache, dass dieser nach dem Zeltauszug ins Festzelt zurückkehrte, was erheblich zu einer guten Stimmung beigetragen habe.

Als „Wermutstropfen“ bezeichnete Steegmann die Tatsache, dass die Trennung mit dem Zeltwirt Piel von der Firma Hochhausen unumgänglich war, trotz langjähriger Zusammenarbeit und erheblicher Bemühungen um einen Vertrag zu tragbaren Konditionen.

Ein neuer Zeltwirt

Neuer Zeltwirt wird ab der Bronk 2016 die Firma Möller aus Mönchengladbach, die dort speziell auf Schützen- und ähnlichen Festen tätig ist. Ausgiebige Gespräche im Vorfeld sollen Probleme verhindern, etwa beim Einböllern mit gleichzeitigem Kirmesauftakt und Umtrunk.

Als neugewählter Präsident versprach Chowanetz, „sich künftig für alle befreundeten Gesellschaften der „Vereinigten“ einzusetzen und jedem Schützen Ansprechpartner zu sein“. Neben der Neuorganisation der kommenden Bronk plant man bereits das Jubiläumsschützenfest 2020 – mit großer Überraschung.

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