Chinesische Gemeinschaft Jülich feiert das Mondfest

Von: Daniela Mengel-Driefert
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Chinesische Mundorgel: Haijun Wang spielt auf einer Hulusi bei der Mondfest-Präsentation in Jülich. Foto: Mengel-Driefert

Jülich. In der Herzogstadt bilden Menschen mit chinesischem Mi­grationshintergrund die größte Gruppe der Einwanderer. Das geht aus den aktuellen Daten des Demografieberichtes hervor. Der chinesische Kulturverein und der Verband der chinesischen Wissenschaftler und Studenten in Jülich haben nun die Öffentlichkeit zu einem Mondfest-Konzert eingeladen.

Im Päda­gogischen Zentrum der Zitadelle sollen den Besuchern die Traditionen und Bräuche im Reich der Mitte in der neuen Heimat nähergebracht werden.

Das Mondfest, oder auch Mitherbstfest, wird in China in diesem Jahr am 27. September gefeiert. Es ist nach dem Frühlingsfest der zweitwichtigste Tag im Kalender und gesetzlicher Feiertag. Familien und Freunde kommen zusammen, feiern, erzählen sich alte Geschichten, Legenden und Mythen um den Mond. Der Vollmond symbolisiert in der chinesischen Kultur Einheit und Harmonie, gilt als Symbol des Friedens und Wohlstands für die ganze Familie.

Das Mondfest-Konzert in Jülich bot den Rahmen für ein Potpourri aus Gesang, chinesischem Tanz, Bewegung und Musik. Die Teilnahme von Haijun Xiao, Konsul des Generalkonsulats der Volksrepublik China in Düsseldorf, Physiknobelpreisträger Prof. Peter Grünberg, Dr. Wilhelm Schäffer, Staatssekretär im Landes-Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales, und Bürgermeister Heinrich Stommel waren wie viele andere der Einladung gefolgt und bekundeten das große Interesse am gegenseitigen Kulturaustausch.

Ein gemischter Chor des chinesischen Kulturvereins übernahm den Anfang der Darbietungen, Kitty Du bot einen Tanz dar, der viele orientalische Elemente enthielt, Haijung Wang spielte auf der Hulusi, einer chinesischen Mundorgel. Stacey Rui Dong und Xingguang Pan präsentierten Tai Chi mit musikalischer Begleitung auf einer Griffbrettzither, der Guqin.

Anya Li spielte Beethoven auf dem Klavier, Kinder trugen Poesie vor, und Lin An beeindruckte mit Gesang. Die mehrsprachige Moderation am Nachmittag übernahmen Zhan Gao, Rui Dong, Gao Lan und Kevin Fischer, sie erklärten, dass in China 56 Volksstämme, gleich einer großen Familie, zusammenlebten. Mit dieser Information wird der kulturelle Reichtum des Landes vorstellbar, den die Mitglieder des Chinesischen Kulturverein in weiteren Präsentationen vermittelten.

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