Jülich - CCKG stimmt mit Dreigestirn „die Ode an die Biere“ an

CCKG stimmt mit Dreigestirn „die Ode an die Biere“ an

Von: jago
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Proklamation des CCKG-Dreigestirns: Prinz Kai (Staffel), Bauer Martin (Heinen) und Jungfrau Fiffi (Klein) zeigten sich auf der Bühne des Kuba von ihrer besten Seite. Foto: Jagodzinska
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Mit einer Liveschaltung nach Tirol holten die Sitzungspräsidenten Uwe Mock (l.) und Axel Fuchs (r. ihren Stammbarden Bernd Pflaumen-Flücken (auf der Leinwand) in den Kulturbahnhof.

Jülich. Selbst wenn der Jahreswechsel vor wenigen Tagen ausgiebigst gefeiert worden und ungeachtet der Tatsache, dass mancher wackere CCKG-Karnevalist noch mit der seelischen Aufarbeitung seiner Biervertilgungsquote beschäftigt war, ging es nahtlos weiter mit der Zeit des Feierns.

Angeführt von den Präsidenten Uwe Mock und Axel Fuchs startete die Café Cholera Karnevalsgesellschaft im Jülicher Kulturbahnhof zur „Großen Proklamationsparty“ durch. Der Sturm auf die Bühne gelang dem Duo perfekt, obwohl die Herausforderung enorm war, diesen synchron mit dem lautstarken Singen des Textes „Lala … Lalalalalalalalala ...“ zu bewältigen. Gelungen waren auch das am Vortag unter größtem körperlichen Einsatz, unterstützt mit der Aufbausub-stanz in Form von sieben Kisten Bier, gebastelte Bühnenbild und die Vorbereitung einer Liveschaltung ins Tiroler Land nach Sölden.

Dort unterbrach zu Beginn der Proklamation der snowboardende Heimatbarde Bernd Pflaumen-Flücken seine karnevalistische Missionstour und überbrachte via Satellit eine Ode an das Städtchen an der Rur. Kurz bevor die Pistenraupe das Feld platt machte, geschah Selbiges mit der Verbindung, der Sessionsorden konnte Bernd nur noch symbolisch auf der Leinwand zugeworfen werden.

Das unzertrennliche Präsidentenpaar Mockfuchs stellte anschließend den Orden und das Motto vor. Sinn-Pate war kein Geringerer als Präsidentenkollege Barack Obama, dessen Wahlspruch „Four More Years“ in die korrekte Form „Four More Biers“ umgewandelt worden war. Tosender Beifall hätte aufkommen sollen, als Uwe Mock für 25-jährige ununterbrochene Präsidentschaft in den Funktionärsolymp befördert wurde. Die etwas andere Art der CCKG‘ler im Umgang mit dem Brauchtum ersparte den fetenfesten Besuchern zum Glück Redeorgien ohne Ende. Ein kurzes „Joht jemaat, Jung“ versinnbildlichte all das, was dazu gehört.

Fußvolk auf den Knieen

Zur Proklamation gehörte nicht ganz unerwartet der Aufmarsch der Prinzengarde mit Hauptmann Hacky Posaune, die dem neuen Dreigestirn den Weg frei machte. Damit auch jeder die „Ode an das Biere“ mitsingen konnte, verteilte man das umfangreiche aus einem Blatt bestehende Liederbuch der kleinen Garde, der großen Prinzengarde der noch viel größeren CCKG. Dann war es endlich soweit: Prinz Kai (Staffel), Bauer Martin (Heinen) und Jungfrau Fiffi (Klein) zeigten sich ihrem niederknieenden Fußvolk. Die Ansprache von Prinz Kai offenbarte das Motto seiner Regentschaft: „Gesoffen wird immer gerne“.

Auch Vorgänger Prinz Hein (Ningelgen) bewies literarische Fähigkeiten mit seiner tiefsinnigen Feststellung: „Einmal Prinz, immer Prinz.“ Ganz andere Qualitäten bezüglich Schönheit und Beweglichkeit bewies das CCKG-Fernsehballett mit einer herrlich verrockt-verrückten Performance. Die berüchtigte Sitzungskapelle „Les 6 Kölsch, ein Cola“ machte ihrem Namen alle Ehre und versetzte die Halle in Extase, so war es jedenfalls angekündigt.

Im frühen Morgengrauen des Sonntags nahmen Jogger vereinzelte nach Hause schleichende Proklamations-Teilnehmer wahr, untrügliches Zeichen für den Riesenerfolg der Sitzung.

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