Aldenhoven - Caritasverband eröffnet Büro in Aldenhoven

Caritasverband eröffnet Büro in Aldenhoven

Von: gep
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Die Caritas hat jetzt auch in Aldenhoven ein Beratungsbüro eröffnet. Ansprechpartnerin ist Brigitte Eichenbaum (Mitte, stehend).

Aldenhoven. „Ich habe da mal eine Frage.“ Schon am Eröffnungstag haben sich die ersten Aldenhovener mit ihren Anliegen an das Beratungsbüro des Caritasverbandes für die Region Düren-Jülich in der Alten Turmstraße gewandt.

Da sich zwei weitere Büros im Aufbau befinden, ist der katholische Sozialverband bald in allen Kommunen des Kreises Düren vertreten, erläuterte Rudolf Stellmach, in der Dürener Zentrale für den Nordkreis zuständig.

Ansprechpartnerin in Aldenhoven ist montags und freitags von 9 bis 12 Uhr sowie mittwochs von 13 bis 16 Uhr Brigitte Eichenbaum (44), eine examinierte Altenpflegerin, die seit 22 Jahren für die Caritas arbeitet – zuletzt im Altenheim Heilige Familie in Hasselsweiler. Sie berät kostenfrei und unverbindlich, wenn Dienste der Caritas von der Demenzberatung über die Familienhilfe bis hin zur Drogenberatung in Anspruch genommen werden. Denn die Bürger, so Stellmach, seien von den Angeboten vielfach überfordert.

Auch soll die Caritas-Pflegestation Jülich, die bisher „sehr spärlich in Aldenhoven vertreten ist“, stärker präsent sein. Bürgermeister Lothar Tertel begrüßte den „Lückenschluss“ der Caritas, die durch die Vorstandsmitglieder Regionaldekan Josef Wolff und Hans Lipperts vertreten war. Jetzt gebe es im Ortskern eine Beratungsstelle. Dies sei angesichts des demografischen Wandels, der in Aldenhoven „stark zuschlägt, wichtig. Zugleich werde ein Leerstand beseitigt, merkte Tertel an. Die Caritas hat einen Teil der Räumlichkeiten angemietet, der zehn Jahre lang von der pleite gegangenen Drogeriekette Schlecker genutzt worden war.

Der Caritasverband, der 850 Mitarbeiter beschäftigt, ist schwerpunktmäßig in der Altenarbeit tätig. In vier Altenheimen, darunter das Altenzentrum St. Hildegard in Jülich, werden 350 Senioren betreut. Hinzu kommen rund 120 in den sieben Tagespflegeeinrichtungen und bis zu 850 in den Pflegestationen. Ein weiteres Caritas-Projekt ist in Jülich das Sozialkaufhaus Fairkauf, das aus der ehemaligen Kleiderkammer entstanden ist. Die angebotenen Textilien und Haushaltswaren stammen aus Sachspenden. Der Überschuss geht an soziale Projekte.

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