Cannabisplantage auf Bauernhof: Betreiber gesucht

Von: red/pol
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Marihuana Drogen Symbolfoto: dpa
Die Ermittler stießen auf kiloweise abgepacktes Marihuana. Symbolfoto: dpa

Linnich. Nach umfangreichen Ermittlungen konnte am Montag im Linnicher Ortsteil Gereonsweiler eine Cannabisplantage auf einem Bauernhof ausgehoben werden. Nach dem Eigentümer des Gebäudes und

Schon im Februar dieses Jahres waren erste Hinweise aus der Bevölkerung eingegangen, wonach auf dem ehemaligen Gehöft ein erheblicher Cannabisgeruch ausgehe. Im Rahmen der Ermittlungen der Polizei erhärtete sich der Verdacht, dass dort eine größere Plantage betrieben wurde. Als mögliche Betreiber in Betracht kamen der 33-jährige Bewohner des Hauses, ein nicht weiter bekannter Mitbewohner sowie der Hauseigentümer, ein 31-Jähriger aus Mönchengladbach, in Betracht.

Am Montagmorgen durchsuchte die Polizei schließlich das Gebäude in Gereonsweiler sowie das Wohnhaus des Eigentümers in Mönchengladbach. Bei der Durchsuchung des Gehöfts wurde eine große, professionell angelegte Cannabisplantage gefunden. Zum Abtransport bereit lagen 15 Kilogramm Marihuana, verpackt in Plastiksäcken. Auf dem Gelände trafen die Beamten auf einen 25-jährigen Mann aus Polen und nahmen ihn vorläufig fest. In der Nachtkommode seines Schlafzimmers sowie im Kühl- und Gefrierschrank in der Küche wurden weitere Türen mit Marihuana gefunden.

Die Plantage wurde von Experten der Polizei abgebaut und entsorgt. Der Festgenommene wurde nach Düren gebracht. In seiner Vernehmung bestritt er, etwas mit der Plantage zu tun zu haben und gab sich als Gelegenheitsarbeiter aus. Der Haftrichter schickte ihn in Untersuchungshaft.

Bei der Durchsuchung der Wohnung des Gebäudeeigentümers in Mönchengladbach wurde nur eine geringe Menge synthetischer Drogen gefunden. Der 31-Jährige war nicht vor Ort, ebensowenig die beiden Bewohner des Hofs.

Hinweise zu den Aufenthaltsorten der drei Personen und zur Tat selbst nimmt der Sachbearbeiter der Kriminalpolizei unter der Telefonnummer 02421/949-8314 zur Bürodienstzeit entgegen. Außerhalb dieser wenden Sie sich bitte an die Leitstelle unter der Nummer 02421/949-6425. 

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