Jülich - Can Yalin rockt die Newcomerbühne

Can Yalin rockt die Newcomerbühne

Von: mio
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Der junge Can Yalin eröffnete den Abend auf der Newcomerbühne und präsentierte unter anderem „Use somebody“ von Kings of Leon. Foto: Otto

Jülich. Als sich die vertraute Runde der rund 30 Stammzuhörer eingefunden hatten, startete das siebte Noiseless-Konzert im Bonhoeffer- Haus. Die Veranstaltung wurde vom jungen Musiker Can Yalin auf der Newcomerbühne eröffnet.

 Zu seinem Schaffen sagte er: „Ich muss mindestens zwei Stunden am Tag Musik machen, sonst kann ich nicht schlafen.“ Can Yalin wurde in diesem Jahr Zweiter im Wettbewerb „Jülich hat Talente“ und nahm auch schon an „Voice of Germany“ teil. Das an Auftritte gewöhnte Talent präsentierte „Use somebody“ von Kings of Leon und „All of me“ von John Legend souverän auf der Bühne und wurde durch rhythmisches Mitklatschen und viel Applaus belohnt. „Can Yalin ist heute volljährig geworden und ich freue mich sehr darüber, dass er trotzdem heute bei uns gewesen ist“, freute sich Virginia Lisken, Organisatorin der Kleinkunstreihe, über den Auftritt.

Im Anschluss betraten John Born & Band die Bühne und stellten ihr musikalisches Können vor. Die 2012 gegründete Band, die bereits CDs veröffentlicht hat, besteht aus John Born (Gesang und Akustikgitarre), Volker Simon (Mundharmonika und Backgroundgesang), dem 19 Jahre altem „Küken“ Luca Bönsch an der E-Gitarre, Marcel Rommerskirchen (Schlagzeug) und Ulrich Knorps (Bass), der laut Bandleader Born „einmal eingesprungen und glücklicherweise bei der Band hängengeblieben ist“. Die Band hat nicht nur beim vergangenem FH-Songkontest den dritten Platz belegt, sondern beeindruckte während des Auftrittes mit zahlreichen Eigenkompositionen wie „The Journey“ und „Der Moment gehört mir“.

„Wir covern auch Songs. So haben wir beispielsweise aus ‚Culture Beat‘ von Mr. Vain, einem allbekanntem Discohit der 1990er Jahre, eine Folkversion gestaltet“, sagte Born. Ein weiteres Cover war „You and me“ von Milow, das die Band ebenfalls auf der NoiselessBühne präsentierte und euphorisch gefeiert wurde. Spätestens bei „Stand by me“ von Ben E. King brach das Eis, und die Besucher schunkelten und sangen kräftig mit, um nach dem Song in Jubel auszubrechen.

Weiterer Höhepunkt des Abends: Nach der ersten Pause erklomm auch Virginia Lisken die Empore und performte mit John Born „Imagine“ von John Lennon. Als nächstes Konzert steht das alljährliche Weihnachtsnoiseless am 13. Dezember auf dem Plan.

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