Baesweiler - „Camarel” aus Aldenhoven gewinnen „CAP-Music-Contest”

„Camarel” aus Aldenhoven gewinnen „CAP-Music-Contest”

Von: Stefan Schaum
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Haben genau hingehört: In der
Haben genau hingehört: In der Jury haben die Musikprofis Kevin Ben Bernardo, „Wolly” Brand und Richard Lange-Godoy (v.l.) die Leistungen der Bands beurteilt.

Baesweiler. Drei Mal Daumen hoch für „Camarel”: Die Band aus Aldenhoven hat beim fünften Baesweiler „CAP Music Contest” nicht bloß die dreiköpfige Jury überzeugt. Kurz vor Mitternacht standen die jungen Musiker ganz oben auf dem Siegertreppchen beim Musikwettbewerb, der angesichts kräftiger Regenschauer im Forum der Realschule über die Bühne ging.

Der Resonanz der Musikfans hatte der Verzicht auf die Open-Air-Bühne im Carl-Alexander-Park keinen Abbruch getan: Gut 500 Zuhörer hatten die teilnehmenden Bands mobilisiert, so dass es in der Schule ganz schön voll wurde. Professionell war das Ambiente: Große Bühne, etliche Scheinwerfer und eine feine Abmischung des Sounds. Beste Bedingungen für die sieben Finalisten - die Eschweiler Band „Surrounding” hatte wegen einiger erkrankter Mitstreiter absagen müssen - die Jury zu überzeugen. Die Musikprofis Kevin Ben Bernardo, „Wolly” Brand und Richard Lange-Godoy beurteilten die instrumentalen Fähigkeiten der Musiker, den Gesang und das Wechselspiel mit dem Publikum. Wer reißt die Menge mit? Bei wem werden die meisten Zugabe-Rufe laut?

500 Euro Siegprämie

Am Ende waren es die Aldenhovener von „Camarel”, die mit der Bass spielenden Frontfrau Michelle Kuban und einem rocklastigen Sound mit Alternative- und Metal-Einschlägen die Juroren überzeugten. Ihr Lohn: 500 Euro, die die Stadt Baesweiler mit Unterstützung der VR-Bank und der Städteregion Aachen ausgelobt hatte. 200 Euro sprangen für die Zweiplatzierten heraus: „Faraway” aus Eschweiler.

Nachwuchsförderung

100 Euro blieben für Platz drei, und den erreichten „Blunt” aus Merkstein. Für diese jungen Musiker war es wohl der größte Erfolg, schließlich standen sie bislang kaum auf einer Bühne, geschweige denn solch einer großen. Doch genau so soll es ja sein beim CAP-Music-Contest, der diesmal die „Woche der Jugend” in Baesweiler eröffnete. „Wir wollen jungen Bands die Chance geben, Erfahrung zu sammeln und mal vor richtig großem Publikum zu glänzen”, sagt Jenny Wüllenweber, die das Event erstmals für die Stadt Baesweiler koordiniert hatte. Viel Spaß hat ihr die Sache gemacht. „Es ist toll zu sehen, mit wie viel Eifer die jungen Musiker an die Sache herangehen.” Eine halbe Stunde hatte jede Band Zeit, die Jury und die Fans zu begeistern. Die wurde gut genutzt. Vor allem Fans der härteren musikalischen Gangart wurden satt bedient. Viel Rock gab es auch für die tapferen Mitstreiter der KG Narrenzunft, die die Bewirtung übernommen hatten. Aber es muss ja auch nicht immer Schunkelmusik sein. . .
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