Burg Engelsdorf kann auf Hilfe vertrauen

Von: Adi Zantis
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Über den Fortgang der Restaurierungsarbeiten an der Burg Engelsdorf ließ sich der Dürener CDU-Bundestagsabgeordnete Thomas Rachel (4. v. l.) auch vom Besitzer-Ehepaar Maria und Juan Fernandez (2. und 3. v. l.) informieren. Foto: Zantis

Engelsdorf. „Ich habe den Eindruck, hier ist man mit dem Herzen ans Werk gegangen!“ So lobte der Parlamentarische Staatssekretär und Dürener CDU-Bundestagsabgeordnete Thomas Rachel die Bemühungen um die laufenden Sanierungsmaßnahmen an der Burg Engelsdorf.

Bei einem Rundgang in der weitläufigen Burganlage konnte sich Rachel vom Besitzer-Ehepaar Maria und Juan Fernandez zusammen mit dem leitenden Architekten Ekkehard Kandler (Köln) und Conrad Doose, Vorsitzender des Jülicher Fördervereins Festung Zitadelle, über die Fortentwicklung der Wiederherstellungsarbeiten informieren. Dabei boten der „große Palas“ mit dem angrenzenden Nord-Turm als erstes Großprojekt in der rekonstruierten Ansicht schon ein imposantes Bild.

Für die Verwirklichung der umfangreichen Restaurierungspläne wurden bereits 2007 mit einer Notsicherung des Turmes und ab 2009 erste Schritte für die Wiederherstellung eingeleitet. Ziel war nach Conrad Doose „der Erhalt eines historischen Denkmals aus dem 15. Jahrhundert“ sowohl in der „nationalen Bedeutung“ als auch in der „internationalen Rangfolge“.

Breite Förderung

Mit der sich im Lauf der Zeit entwickelnden Kulturförderung der Länder und des Bundes konnten dann schließlich mit Unterstützung der örtlichen Politiker von Bund und Land und unter Hilfestellung des Jülicher Fördervereins Zitadelle in mehreren Stufen öffentliche Mittel zur Verfügung gestellt werden. In diesem Zusammenhang lobten sowohl das Künstlerehepaar Fernandez wie auch Conrad Doose das Bemühen des Bundestagsabgeordneten Thomas Rachel.

Architekt Kandler richtete in seinen detaillierten Ausführungen über den Fortgang der Restaurierungsaktionen das Augenmerk auch auf die historische Brücke und einem angrenzenden Nebengebäude, wo durch Wasserschäden in jüngster Zeit neue Probleme entstanden sind. Hier sorgte Thomas Rachel für unbürokratische Hilfe. Mit dem Bewilligungsbescheid über 50.000 Euro versetzte er den Förderverein in die Lage, die entsprechenden Sicherungsmaßnahmen einzuleiten und Abhilfe zu schaffen.

Conrad Doose lobte die Initiative der Künstlerfamilie Fernandez, „die in der Folge von immerhin 30 Generationen eine neue Verpflichtung für die Engelsdorfer Burg übernommen hat und auch viele Eigenmittel investiert hat“. Juan Fernandez bekräftigte überschwänglich „eine von uns ausgehende Dankbarkeit“. „Wir werden alles tun, um die Burg Engelsdorf für die Zukunft zu erhalten!“ Dazu ergänzte Ehefrau Maria: „Wir wollen hier als Ort der Begegnung ein Zentrum für alle Generationen schaffen!“

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