Bunter Herbstgruß mit Drachenfest für den Kindergarten St. Lambertus Tetz

Von: tm
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Während Mutter und Vater mit ihren Kindern die Drachen in die Höhe lassen, „bewachen“ die Militärflugzeuge alles von oben. Foto: Mauer

Boslar. Ideale Bedingungen, strahlender Sonnenschein und ein kräftiger Wind meinten es sehr gut mit den Kindern des St. Lambertus Kindergartens in Tetz. Auf der Boslarer Höhe feierten sie ihren Herbstbeginn mit einem Drachenfest.

„Wir begrüßen den Herbst“, verkündete Vera Delahaye das Motto der Veranstaltung. Die Leiterin des Kindergartens nahm das Angebot des Ultraleicht-Flughafens Linnich gerne an, auf dem Wiesengelände diesmal die ganz kleinen Flugkörper starten zu lassen. „Für mich ist es das erste Mal, denn im letzten Jahr hatte ich gerade erst die Leitung übernommen, da war das zu viel.“

Traditionell seit 1993 machten sich die Kinder Ende September auf den Weg zum Fluggelände. Der Leiter des Flughafens Axel Schneider freute sich immer, wenn der fliegerisch Nachwuchs zu Besuch war und lud in jedem Jahr den Kindergarten ein. „Vielleicht wird hier eine Leidenschaft fürs Fliegen geboren“, lachte der passionierte UL-Flieger.

Davon wollten die Kids natürlich nichts wissen und vergnügten sich derweil mit ihren Drachen. Die Väter und Mütter mussten Schnüre entwirren und beim Aufsteigen helfen, fleißige Hände sorgten derweil mit allerlei Leckereien für den Energienachschub der Kleinen. Das Picknick gehörte zum Drachenfest unbedingt dazu.

„Wir haben uns etwa einen Monat auf dieses Fest vorbereitet, denn im Kindergarten wurde natürlich das Thema Herbst und Ernte, aber auch das Thema Wind behandelt“, erklärte die Leiterin. „Die Kinder sollen lernen, die Natur zu beobachten.“ Über 40 Kinder aus Tetz, Boslar und Linnich besuchen den St. Lambertus Kindergarten.

Für den Nachmittag hatten die Erzieherinnen neben dem Drachenflug noch andere Spiele organisiert, so dass auch für die weniger Interessierten genügend Alternativen zur Auswahl standen. Derweil gesellten sich zur den ganz kleinen Flugkörpern die ganz großen, denn immer wieder zogen Übungsmaschinen vom NATO-Flughafen Geilenkirchen-Teveren ihre Spur weit oben am tiefblauen Himmel.

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