Bunt und fröhlich das Fest der Nationen gefeiert

Von: gre
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In ihrem Indianertanz umtanzten die Kids ihre Leiterin am Marterpfahl. Foto: Greven

Aldenhoven. Das Fest der Nationen. Einfach schön, so schön wie das Wetter. Viele hundert Menschen aus vielen Nationen waren an diesem Samstagnachmittag auf dem großen Schulhof der Ganztagshauptschule Aldenhoven versammelt. Die Gemeinde und der Initiativkreis „Integration Aldenhoven“ hatten dieses Fest arrangiert, übrigens zum vierten Male.

Alle zwei Jahre trifft man sich, um Gemeinsamkeit zwischen den in der Gemeinde lebenden Menschen aus insgesamt 60 Nationen zu pflegen. Verena Kappertz, die Leiterin des kommunalen Integrationszentrums des Kreises, die gleichzeitig durch das vielfältige Unterhaltungsprogramm führte, brachte es mit einem kleinen Dialog zwischen einem Kindergartenkind und einem Erwachsenen auf den Punkt: Frage: „Sind hier Kinder aus anderen Nationen?“ Antwort: „Nein, hier sind nur Kinder.“

Verena Kappertz und auch Bürgermeister Ralf Claßen, die beide die vielen Gäste begrüßten und den zahlreichen Programmgestaltern und Unterstützern Dank sagten, betonten die gelungene Integration in der ehemaligen Bergarbeiterwohngemeinde, in der seit vielen Jahrzehnten Menschen verschiedener Hautfarben, vieler Nationen und Religionen ein friedliches Zusammenleben pflegen. „Integration muss gewollt sein. Beide Seiten müssen sich darum bemühen.“

Claßen betonte, dass Integration nicht die Sache eines Tages sei, sondern auch zukunftsbezogen praktiziert werden müsse. Integration beginne in den Kindergärten, so Claßen. Und die Kindergärten und Schulen waren auch ersten Organisationen und Gruppierungen, die aktiv bei der Programmgestaltung mitmachten.

Der Elisabeth-Kindergarten und die beiden Gemeindekindergärten „Regenbogen“ und „Haus für Kinder“ stellten sich in Tanzdarbietungen vor, ebenso der Aldenhovener Tanzsportverein. Viele Darbietungen, so die des Gemischten Chores aus Siersdorf oder des Spielmannszuges erfreuten die vielen Besucher. Hinzu kamen die Kreativangebote, wie das Kinderschminken, die Seidenmalerei, der Geschicklichkeits-Parcours des TuS.

Den größten „Umsatz“ machten die beiden Sozialarbeiterinnen vom St.-Elisabeth-Kindergarten, die pausenlos Sonnenschutzhüte aus Tageszeitungen produzierten, unter denen Frauen in der heißen Sonne Schutz suchten. Beim Absatz der Getränke dominierten an diesem Nachmittag die kalten. Besondere Vielfalt wurde bei den Speisen geboten. Süße und herzhafte von der Cafeteria, den „Kleinen Kochlöffeln“ der Johannesschule und dem Türkisch-Islamischen Kulturverein wurden sehr genossen.

Es war rundum ein Fest, welches allen Freude bereitete und seinen Zweck erfüllt hat.

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