Aldenhoven/Geilenkirchen - Bundesstraße 56: Fahrbahndecke erneuert

Bundesstraße 56: Fahrbahndecke erneuert

Von: g.s.
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Großer Aufwand für ein über zwei Kilometer langes Teilstück der Bundesstraße 56 zwischen Geilenkirchen und Aldenhoven: Mit innovativer Straßenbautechnik wurde die neue Asphaltdecke in voller Straßenbreite nahtlos eingebaut. Foto: Georg Schmitz

Aldenhoven/Geilenkirchen. Die Erneuerung der Asphaltschicht machte am Wochenende die Sperrung der Bundesstraße 56 zwischen Dürboslar und Freialdenhoven erforderlich. „Bei der alten Fahrbahndecke war die Griffigkeit nicht mehr gegeben“, nennt Wilfried Dohmen vom ausführenden Straßenbauunternehmen aus Übach-Palenberg den Grund für die Arbeiten.

Es habe zudem Risse im Asphalt gegeben. Das über zwei Kilometer lange Teilstück der B56 zwischen Geilenkirchen und Aldenhoven konnte in nur einem Tag fertig gestellt werden.

Das war einer innovativen Einbautechnik geschuldet, die es ermöglicht, den Asphalt in schnellerer Abfolge aufzutragen. „Dank des Einsatzes eines neuen 24 Tonnen schweren Spezialbeschickers mit Schwenkband kann der Asphalt kontinuierlich in der vollen Breite nahtlos eingebaut werden“, erklärt Wilfried Dohmen. Eine gleich bleibende Einbauqualität sei gesichert. Der neue Beschicker kann dank des Schwenkarms zwei nebeneinander agierende Straßenfertiger mit Asphalt befüllen. Das ermöglichte bei den Straßenbauarbeiten am Wochenende einen Auftrag der vier Zentimeter dicken Split-Mastix-Decke in der vollen Straßenbreite von 12,20 Meter. Nachdem in der Nacht zum Samstag die Fräsarbeiten durchgeführt wurden, fanden die Arbeiten tagsüber ihre Fortsetzung mit dem Aufbringen der Fahrbahndecke.

Elf von 16 vorhandenen Thermomulden-Sattelaufliegern lieferten pausenlos den 160 Grad heißen Asphalt an und befüllten die beiden Straßenfertiger. „Das Verkehrsministerium hat verfügt, dass der Asphalt ab 2016 nur noch in Thermomulden transportiert werden darf“, erzählt Wilfried Dohmen. Das hat den Vorteil, die Asphalttemperatur von 160 Grad auf dem Weg zur Baustelle dauerhaft halten zu können. Deshalb sind die Sattelauflieger mit einer Thermo-Beschichtung – ähnlich wie bei einer Thermokanne – ausgestattet. Am Samstag wurden insgesamt 2800 Tonnen Asphalt eingebaut. Am Sonntag fanden die Markierungsarbeiten statt und am Montag konnte der Verkehr schon wieder fließen.

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