Bürgerverein „Unsere Alte Schule“ erreicht erstes Etappenziel

Von: hfs.
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Viele Unterschriften wurden unter viele Verträge gesetzt, wobei Bürgervereinsvorsitzender Wilhelm Hintzen und Bürgermeister Jürgen Frantzen (Bildmitte) am häufigsten zu den Kugelschreibern gegriffen haben. Foto: hfs.

Rödingen. Fast auf den Tag genau ein Jahr ist es her, dass sich in Rödingen der Bürgerverein „Unsere Alte Schule“ mit dem Ziel gründete, den Fortbestand des Gebäudes als Mittelpunkt des Dorfes nach dem Aus als Schulstandort zu sichern. Das ist gelungen.

Exakt 156 Mitglieder zählt der Bürgerverein, der mit der Verwaltungsspitze so genannte Interimsmietverträge abschloss, die vielleicht schon in wenigen Monaten gültig werden.

Warum Interimsverträge? Diese Frage beantworteten Bürgervereinsvorsitzender Wilhelm Hintzen und Bürgermeister Jürgen Frantzen. „Wir wollen den vertragslosen Zustand für die Nutzung der alten Schule beenden.“ Auch wenn schon manche Erneuerung erfolgt ist, noch liegt das beantragte Nutzungsveränderungskonzept nicht vor. Auch nicht die als Auflage gemachten Brandschutzmaßnahmen. Auch wenn der Kreis Düren als Baugenehmigungsbehörde bereits mündlich signalisiert hat, dass beiden Anträgen nichts im Weg stehe, gibt es noch nichts Schriftliches.

Das galt auch für die bereits in der Schule „ansässigen“ fünf Mietparteien. Das sind ein Künstlerehepaar, das dort ein Atelier betreiben wird, oder die „Offene Jugendarbeit“, die ebenfalls Räume gemietet hat. Nicht zu vergessen eine Sportgruppe, die ebenfalls die alten Räume mit Leben erfüllen wird. Damit die auch eine gewisse Sicherheit, was die Anmietung betrifft, erlangen, wurden die Interimsverträge unterzeichnet. Die erlangen Rechtsgültigkeit, sobald die Baugenehmigung vorliegt, betonte Beigeordneter Christian Canzler.

Daran, dss der Gründung des Vereins lange und intensive Gespräche vorangingen, erinnerte Vorsitzender Wilhelm Hintzen vor der Unterzeichnung. „Es wurde mit Haken und Ösen gefochten, aber immer vor dem Hintergrund, eine vernünftige Nachfolgenutzung für dieses Gebäude zu finden“, sagte er. Einen besonderen Dank richtete er an Bürgermeister Frantzen und Beigeordneten Canzler, die „immer ein offenes Ohr hatten, sich mit Rat und Tat nicht zurückhielten, die Sache vorangetrieben haben“.

Danach wurden viele Blätter herumgereicht und unterschrieben. Damit ist der Verein indes noch nicht wunschlos glücklich: „Unser großes Ziel ist eine Bürgerhalle auf dem alten Schulhof, dafür machen wir uns stark, damit in Zukunft dort alle Vereine aus Rödingen, Höllen, Bettenhoven und Kalrath ihre Feste oder Veranstaltungen feiern können“, sagte Hintzen.

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