Titz - Bürgermeisterwahl: SPD Titz setzt auf Schüller

Bürgermeisterwahl: SPD Titz setzt auf Schüller

Von: hfs.
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Nach der einstimmigen Wahl von Fred Schüller zum Bürgermeisterkandidaten des SPD-Ortsvereins Titz gratulierten deren Geschäftsführer Johannes Vaehsen (li.) sowie UB-Vorsitzender Dietmar Nietan (re.)

Titz. Der SPD-Ortsverein Titz-Rödingen zieht mit seinem Vorsitzenden Fred Schüller in den Bürgermeisterwahlkampf. Einstimmig wurde der 41-jährige Polizeibeamte in der alten Schule Kalrath nominiert.

Nach der harmonischen Versammlung sind die Sozialdemokraten guten Mutes, die CDU-Herrschaft in Titz zu beenden. So formulierte es jedenfalls Dietmar Nietan, Vorsitzender des SPD-Unterbezirks und Versammlungsleiter. „Die Titzer wollen den Wechsel. Die CDU meint, ihr fliegt die politische Macht automatisch zu. Dies ist nun unsere Chance, mit Fred Schüller an der Spitze den Politikwechsel zu vollziehen.”

Vor der Wahl hatte Johannes Vaehsen daran erinnert, dass für den künftigen Titzer Bürgermeister die vordringliche Aufgabe darin bestehen müsse, Kontakt zum Bürger zu finden. „Dies ist die Stärke unseres Kandidaten”, erinnerte Vaehsen an das Engagement Schüllers im Rödinger Vereinsleben.

Seine langjährige Arbeit, auch auf Führungsebene in der Polizeiinspektion Jülich, betonte der Geschäftsführer des SPD-Ortsvereins besonders. „Er hat vielfältige Einblicke in Verwaltung und Führungsarbeiten bei der Polizei bekommen. Die geben ihm genug Erfahrung, sich auch in den Titzer Verwaltungsstrukturen zurecht zu finden.”

Anschließend wurde Schüller - er ist geschieden und Vater von zwei Söhnen - einstimmig zum Bürgermeisterkandidaten gewählt. „Mit Dir gehen wir optimistisch in die Kommunalwahl”, gratulierte Vaehsen unter dem Applaus der Genossen. Die hatten bei der Kommunalwahl 2004 auf einen eigenen Kandidaten verzichtet. „Dies ist für mich ein Grund für unser damaliges schlechtes Wahlergebnis”, dankte Schüller für das Vertrauen.

Dass er kein Verwaltungsfachmann ist, betonte er ausdrücklich. „Aber ich arbeite im öffentlichen Dienst, der durch Verwaltungsstrukturen geprägt ist.” Nach dem Motto „man kann alles lernen, Unbedarfte können leichter Änderungen herbeiführen” zieht der Rödinger in den Wahlkampf. Im Falle seiner Wahl versprach er, sich den Problemen der Bürger anzunehmen. „Der Bürger muss das Gefühl haben, dass er nicht alleine da steht.”

Nach der Nominierung dankte Schüller ausdrücklich Hans-Jürgen Herrmann für sein Engagement für die Sozialdemokraten. Herrmann zieht sich nach mehr als 30-jähriger kommunalpolitischer Tätigkeit zurück. Dank ging auch an die Adresse von Karl Nießen. Der trat als Kandidat für den Kreistag, dem er lange Jahre angehörte, nicht mehr an. Dafür schicken die Titzer Genossen Manfred Ilbertz ins Rennen.
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