Bürgermeisterkandidat: CDU Inden nominiert Reinhard Marx

Von: Kr.
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Reinhard Marx geht für den CDU-Gemeindeverband Inden ins Rennen ums Bürgermeisteramt. Foto: Kròl

Inden/Altdorf. Erstmals mit einem eigenen Kandidaten tritt der CDU- Gemeindeverband Inden bei der Bürgermeisterwahl am 13. September an. Mit großer Mehrheit stellte die Mitgliederversammlung im Geuenicher Hof Reinhard Marx als Bürgermeisterkandidaten auf. Er erhielt 26 Stimmen der 31 anwesenden CDU-Mitglieder.

Sehr zufrieden war der frisch nominierte Bürgermeisterkandidat mit diesem Ergebnis. Kompetent, erfahren und bürgernah, hatte er in seiner Vorstellungsrede versprochen, wolle er die Probleme angehen. Zwar sieht der Fraktionsvorsitzende die Gemeinde heute schon gut aufgestellt und auf dem rechten Weg, doch dies gelte es zu festigen und auszubauen. So bereitet ihm das Vorhaben des Bundeswirtschaftsministeriums, eine Kohleabgabe auf alte Kraftwerke einzuführen, große Sorgen. Dies würde ein vorzeitiges Aus für den Tagebau bedeuten und auch Rekultivierungsmaßnahmen gefährden, mit denen ein Strukturwandel in der Region eingeleitet werden solle.

Unannehmlichkeiten ertragen

„Wir haben hier durch den Tagebau viele Unannehmlichkeiten ertragen müssen, doch diese Stilllegung muss verhindert werden. Ich werde alles in meiner Macht stehende tun, um diesen Supergau zu vermeiden“, sagte er.

Weiterhin wolle er sich dem demografischen Wandel stellen, die Breitbandverkabelung vorantreiben, den ÖPNV ausbauen, die Kooperation mit der Wirtschaft sowie mit anderen Kommunen suchen.

Als gebürtiger Indener ist sich der 55-Jährige sicher, die Probleme, Eigenheiten und Besonderheiten seiner Gemeinde zu kennen. „Als Konservativer kann man auch an der Spitze des Fortschritts marschieren“, schloss er seine Ausführungen.

Ehe die Versammlung zur Abstimmung schritt, hatte Gemeindeverbandsvorsitzender Elmar Gasper die Parteifreunde begrüßt. Sein besonderer Gruß galt dem Kreisvorsitzenden und Bundestagsabgeordneten Thomas Rachel sowie dem Vorsitzenden der CDU-Kreistagsfraktion, Karl Schavier.

Auch Rachel nahm Stellung zur geplanten Kohleabgabe, die ihm ebenfalls große Sorgen bereitet. „26.000 Arbeitsplätze und 600 Lehrstellen stehen auf dem Spiel“, sagte er und meinte weiter: „Wir sind ein Industrieland. Die Energiewende ist unausweichlich, muss aber sozialverträglich gestaltet werden. Sie kann nicht auf dem Rücken eines Energieträgers ausgefochten werden. Strukturwandel ja, aber kein Strukturbruch“.

Elmar Gasper im Vorsitz bestätigt

Zügig wurde die Aufstellung des Bürgermeisterkandidaten anschließend abgewickelt. Nahtlos ging es weiter zur zweiten Versammlung, in deren Verlauf der Gemeindeverbandsvorstand neu gewählt wurde. Mit großer Mehrheit bestätigten die Mitglieder Elmar Gasper als Vorsitzenden. Zu seinen Stellvertretern wurden Udo Mürkens und Olaf Schumacher bestellt. Die beiden übernahmen auch das Amt der Schriftführer. Als Beisitzer wurden benannt Claudia Braun, Birgit Büsch, Sabrina Drewitz, Matthias Hahn, Dr. Michael König, Bernd Krings, Karin Krings, Berthold Marx, Maximilian Marx, Reinhard Marx, Marco von Meer, Natalie von Schwartzenberg und Christoph Schnock.

Als Delegierte für die Kreisvertreterversammlung und den Kreisparteitag benannt wurden Elmar Gasper, Udo Mürkens und Olaf Schumacher. Ersatzdelegierte sind Bernd Krings, Karin Krings und Christoph Schnock.

Die Versammlung nutzte Elmar Gasper außerdem, um ein verdientes und langjähriges Mitglied zu ehren. Seit 40 Jahren gehört Matthias Bardenheuer der CDU an und war davon 15 Jahre als Ratsmitglied tätig. In Abwesenheit geehrt wurden Johannes Müller, der ebenfalls seit 40 Jahren der Partei angehört und Uwe Niepel für 25-jährige Zugehörigkeit.

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