Bürgermeister: Titz schrammt am Nothaushalt vorbei

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Feuerwehrstandorte, wie zum Bespiel der in Müntz, könnten dem Sparwillen der Titzer Gemeinde zum Opfer fallen. Die Zusammenlegung einzelner Löschgruppen wird in Etatberatungen „hinterfragt”. Foto: hfs.

Titz. Die Gemeindeväter haben konsolidiert, werden weiter konsolidieren und bewegen sich dennoch an der Grenze der Haushaltsicherung. Trotzdem werden sie 2010 nicht in einen Nothaushalt rutschen. Diese Auffassung vertritt jedenfalls der Titzer Bürgermeister Jürgen Frantzen.

Auch vor dem Hintergrund, dass der strukturelle Ausgleich nicht gelang, und Aufwendungen in einer Größenordnung von 14,72 Millionen Euro ein Volumen von nur 13,3 Millionen gegenübersteht. Fehlbetrag demnach 1,42 Millionen Euro.

Eine bemerkenswerte Haushaltsrede ihres Bürgermeisters konnten die Ratsmitglieder aus Titz entgegennehmen, als Jürgen Frantzen den Haushalt 2010 einbrachte. Natürlich gab es dabei Schuldzuweisungen in Richtung Berlin, Düsseldorf oder Düren - „Immer neue Leistungsversprechen der Politik sind nicht mehr vertretbar, nicht mehr finanzierbar. Wahlversprechen von heute sind die Steuern von morgen.”

Frantzen machte auch deutlich, dass man zwar eine Gemeindereform einfordern muss, „aber wir dürfen nicht tatenlos auf eine solche warten, und unseren Haushalt über diese Warterei zugrunde gehen lassen.”
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