Bürgermeister Jürgen Frantzen verkürzt, um zu verlängern

Von: hfs
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Jürgen Frantzen stellt sich 2014 erneut zur Wahl als Titzer Bürgermeister. Foto: hfs

Titz. Der Titzer Bürgermeister Jürgen Frantzen stellt sich bereits im Mai 2014 zur Wahl. Dies erklärte er am Freitag erstmals öffentlich. Auch die Vertreter des Gemeinderates setzte er von seinem freiwilligen Verzicht in Kenntnis, schon anderthalb Jahre vor seiner eigentlich erst im Herbst 2015 endenden Amtszeit sich einer Wahl zu stellen.

Dem Entschluss, vom einmaligen Niederlegungsrecht Gebrauch zu machen, seien intensive Gespräche mit seiner Ehefrau vorausgegangen so der Bürgermeister. „Aber die Tendenz zum jetzigen Schritt ist doch seit Wochen klar“, gewährte der Titzer Bürgermeister einen Einblick in sein Seelenleben, betonte, „dass ich mich von keiner Seite habe drängen lassen“.

Auch nicht von seiner Partei, der CDU, die ihn 2009 zum Bürgermeisterkandidaten machte, was die Wähler mit einem eindeutigen und klaren Votum honorierten. Vier Gründe, so Frantzen, waren ausschlaggebend für die jetzige Entscheidung. Durch eine vorgezogene Wahl, gemeinsam mit der des Gemeinderates, würde höchstwahrscheinlich die Wahlbeteiligung steigen. Zum anderen würde dadurch die „gemeinsame Verantwortung von Rat und Bürgermeister“ für die Gemeinde Titz besonders betont.

Zum dritten würde durch die gemeinsame Wahl am 25. Mai 2014 allen Beteiligten die Chance gegeben, die zahlreichen anstehenden Aufgaben – Konsolidierung des Haushaltes, den Aufbau Primusschule – nach der Kommunalwahl fortzusetzen. „Ohne Beeinträchtigung oder Unterbrechung durch eine Bürgermeisterwahl, die 16 Monate später stattfindet, eine mehr als einjährige Hängepartie bei der Weiterentwicklung der Gemeinde Titz. Und außerdem würde die frühzeitige Wahl der Gemeinde rund 8000 Euro an Kosten einsparen. „Geld, das wir gut an anderer Stelle einsetzen können.“

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