Bürgerinfo zur Jülicher Flüchtlingszeltstadt am 16. November

Von: -vpu-
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Noch bereiten Tiefbauunternehmen der Flüchtlingszeltstadt auf der Merscher Höhe den Boden. Foto: Jansen

Jülich. Lastwagen an Lastwagen, und etliche Bagger machen sich am Untergrund auf der Merscher Höhe zu schaffen. Dieses Bild bot sich am Freitag. Schon bald soll hier eine Flüchtlingsunterkunft für über 1000 Menschen „in Betrieb gehen“, wie es im Fachdeutsch heißt.

Die Tiefbauunternehmen arbeiten unter Hochdruck daran, den Boden auszutauschen. Auf einer Fläche von 30.000 Quadratmetern wird der Lehmboden entfernt und durch ein Gemisch aus Sand, Kies und Schotter ersetzt. Ist das erledigt, dann folgen die „winterfesten Zeltbauhallen“, wie in der Architektenbeschreibung zu lesen ist. Und am Freitag erfolgte die Einladung der Bezirksregierung Köln zur versprochenen Bürgerinformationsveranstaltung, die am Montag, 16. November, um 19 Uhr in der Stadthalle Jülich beginnt.

Nach einem aktuellen Zeitplan soll die große Zeltstadt am 1. Dezember die ersten Menschen aufnehmen. Zuvor lief die allerdings auch sehr ehrgeizige Planung auf den 15. November hinaus, aber der Termin war nicht zu halten.

„Die Akzeptanz der Einrichtung, das friedliche Miteinander mit den Anwohnern ist uns besonders wichtig. Wir freuen uns darauf, das Gespräch mit Ihnen zu führen“, heißt es in der Einladung der Bezirksregierung Köln. Der Ablaufplan sieht neben einem Grußwort von Bürgermeister Axel Fuchs drei inhaltliche Schwerpunkte vor: die Vorstellung der Unterkunft durch den stellvertretenden Regierungspräsidenten Wilhelm Steitz, die Vorstellung der Arbeit des Betreuungsverbandes in der Einrichtung durch Uwe Palmen (Kreisgeschäftsführer Deutsches Rotes Kreuz Jülich) und Fragen der Besucher(-innen). Moderator der Veranstaltung in der Jülicher Stadthalle ist Cangiz Yildirim (Bezirksregierung). Die Veranstaltung wird etwa zweieinhalb Stunden dauern.

Diese Landeseinrichtung in Jülich soll drei Jahre auf dem Gelände der früheren Rundfunksendeanlage betrieben werden. Vor der Verteilung auf Kommunen muss das Land laut Bezirksregierung die vorläufige Unterbringung und die „verwaltungsmäßige Erfassung“ gewährleisten.

Das geschieht nun bald auch in Jülich.

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