Bürgerinfo zum Abholzplan an der Rur

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Die Rurdamm-Allee ist in ihrem Bestand bedroht. Foto: Uerlings

Jülich. Die im Zuge der Rur-Renaturierung entlang der Kirchberger Straße geplante Abholzung von insgesamt 320 Bäumen sorgt in der Stadt für Gesprächsstoff. Der Wasserverband Eifel-Rur (WVER) sieht die Notwendigkeit, 140 Pappeln am Flussufer zu fällen.

Parallel will die Stadt 180 Kastanien entfernen, die auf dem Rurdamm in diesem Bereich stehen, von denen viele krank seien und die ohne den Schutz der Pappeln Wind und Sturm ausgesetzt seien.

Die große Koalition im Stadtrat aus CDU und SPD nimmt das zum Anlass, eine öffentliche Informationsveranstaltung zu diesem Thema zu beantragen. Die Verwaltung möge eine solche „zeitnah nach den Sommerferien“organisieren. Schwarz-Rot beantragt ferner, zu dieser Veranstaltung neben Vertretern des WVER und der Forstbehörde auch Vertreter des BUND und des NABU einzuladen.

Der Fachausschuss sei Anfang Juni erstmalig über die geplanten Maßnahmen zur Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinie im Rurvorland informiert worden. „Die Kastanienallee auf dem Rurdamm mit über 60 Jahre alten Bäumen prägt seit Jahrzehnten das Erscheinungsbild der Stadt erheblich. Der drohende vollständige Verlust dieser schönen Allee stößt bei der Jülicher Bevölkerung aus nachvollziehbaren Gründen auf Unverständnis“, heißt es im Antrag.

„Angesichts der Bedeutung der Kastanienallee für viele Bürgerinnen und Bürger“ solle über das Thema in breiter Öffentlichkeit informiert werden. Dabei sollten auch Vertreter von Naturschutzorganisationen geladen werden, „damit diese ihre Expertise in die Diskussion einbringen können im Hinblick auf größtmöglichen Erhalt der Allee und gegebenenfalls schonendere Umsetzung der Vorgaben der Wasserrahmenrichtlinie“. Bis dahin sollten keine Baumfällmaßnahmen erfolgen, schreiben CDU und SPD.

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