Bürgerbus ist ohne genügend Fahrer nicht realisierbar

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Jülich. Vor allem Senioren wünschen sich eine bessere Mobilität. Das ist ein erstes Ergebnis der Bedarfsabfrage für ein Bürgerbus-Konzept in Jülich. Doch ohne genügend Fahrer und Sponsoren ist das Projekt nicht zu realisieren

Nach Angaben der Verwaltung liegen bereits mehr als 50 Rückmeldungen vor, jedoch ist die Resonanz noch nicht ausreichend, um die Umsetzung des Konzeptes weiter zu verfolgen. Nicht nur aus den Stadtteilen, sondern auch aus dem Jülicher Norden meldeten sich Interessierte, die den Bürgerbus beispielsweise zum Erledigen von Einkäufen oder für Arzttermine gerne nutzen würden.

Sechs Jülicher/innen würden sich als Busfahre ehrenamtlich engagieren. Jedoch ist man, so die Verwaltung, von der notwendigen Anzahl von 20 bis 40 Fahrern damit noch weit entfernt.

Da es gerade in den Dörfern oft schwierig ist, ohne Auto mobil zu sein, ist das Bürgerbus-Konzept entwickelt worden, das bisher in 110 Städten und Gemeinden Nordrhein-Westfalens praktiziert wird. Bei Bürgerbussen handelt es sich um moderne Minibusse, die von engagierten Bürger/innen ehrenamtlich betrieben und gefahren werden. Angedacht ist in Jülich ein Bus, der die Kernstadt und die Stadtteile miteinander verbindet und einen festen Fahrplan mit festen Haltestellen bietet. In Rats- und Ausschusssitzungen wurde bereits mehrmals über das Thema „Bürgerbus“ beraten und mit Hilfe eines Büros für Verkehrsplanung Möglichkeiten zur Umsetzung erörtert. Klar ist, dass sich das Projekt ohne Sponsoren und Ehrenamtliche nicht realisieren lässt.

Zunächst will die Stadtverwaltung ermitteln, ob es überhaupt einen Bedarf gibt. Bürgerinnen und Bürger Jülichs, die das Bürgerbus-Konzept unterstützen möchten, werden gebeten, sich unter Telefon 02461 / 63-420 oder per E-Mail an stadtmarketing@juelich.de zu melden. Weitere Informationen und den Fragebogen findensich unter www.juelich.de/buergerbus. Fragebögen sind auch im Neuen Rathaus, Große Rurstraße 17, erhältlich oder können auf Nachfrage per Post zugestellt werden.

Die Stabsstelle Stadtmarketing ist gerne bereit auf Einladung in den Ortsteilen, bei Vereinsversammlungen oder in Institutionen das Thema „Bürgerbus“ zu erläutern und noch offene Fragen zu beantworten.

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