Kofferen - Bürger in Kofferen erneuern den Friedhofszaun

Bürger in Kofferen erneuern den Friedhofszaun

Von: Kr.
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Mit vereinten Kräften setzten sie die Friedhofsmauer instand und setzten auch den neuen Zaun. Foto: Kròl

Kofferen. Als zu teuer musste die Stadt Linnich den Antrag der Kofferener Bürger ablehnen, den 40 Jahre alten und sehr maroden Jägerzaun um den Friedhof der Ortschaft zu erneuern. Doch da zeigten die Mitglieder der Initiative „Kofferen aktiv“, wozu sie in der Lage sind.

Mit jeder Menge Engagement und – wie es heute heißt – „Manpower“ machten sie sich daran, etwas für das Erscheinungsbild ihrer Ortschaft zu tun. Man verhandelte mit der Stadt, sie stellte das Material und sagte Hilfe durch den Bauhof zu. Mit vereinten Kräften wurde der Jägerzaun gegen einen Doppelsteg-Zaun mit Kunststoffbeschichtung ausgetauscht.

Bei einer Länge von 125 Metern war dies schon eine schweißtreibende Angelegenheit für die rund zehn freiwilligen Helfer. Außerdem machten sie sich daran, die historische Mauer, die auch eine Länge von 40 Metern aufweist, zu säubern und komplett auszukappen. Anschließend wurde diese Mauer von Karl Heinz Ganser neu verfugt.

Ein großes Dankeschön der Dorfgemeinschaft galt auch einem Landwirt, der schweres Gerät und die Lagermöglichkeiten für das Material stellte. „Nur so kann es gehen“, sagte Jürgen Schütz, Sprecher des Arbeitskreises Friedhof im Rat der Stadt Linnich, „wenn Bürger anfassen. Auch in anderen Dörfern haben sich die Bewohner bereits engagiert. Das ist beispielhaft.“

Auch Mark Dremel, der in Vertretung der Bürgermeisterin Marion Schunck-Zenker gekommen war, lobte das Engagement der Bürger und betonte: „Die Zukunft liegt im gemeinsamen Anpacken.“ Ortsvorsteher Heinz Josef Matzerath sah dies nicht anders, meinte allerdings auch kritisch: „Die Stadt ist dennoch in der Pflicht, und ehrenamtliche Arbeit kann nicht eingefordert werden. Sie muss freiwillig bleiben.“

Abschließend dankte Gertrud Krichel von der Dorfinitiative noch einmal allen, die sowohl von amtlicher Seite als auch ehrenamtlich mitgeholfen hatten und betonte, wie stolz man auf das Geleistete sei.

Durch das ehrenamtliche Engagement habe man die Kosten für den Zaunbau und die Sanierung der Mauer halbieren können. Sie versprach auch, dass „Kofferen aktiv“ weitermachen werde und schon neue Projekte vor Augen habe.

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