Jülicher Land - Bürger im Jülicher Land haben weniger Geld in der Tasche

Bürger im Jülicher Land haben weniger Geld in der Tasche

Von: gep
Letzte Aktualisierung:

Jülicher Land. Die verfügbaren Einkommen im Jülicher Land sind 2009 aufgrund der Wirtschafts- und Finanzkrise nicht überall gesunken.

Wie aus einer Übersicht von Information und Technik (IT.NRW) hervorgeht, gab es in der Gemeinde Inden einen bemerkenswert hohen Zuwachs. Hier stieg die Kaufkraft um 304 auf 16.943 Euro. So viel geben die Indener (Stand 2010) pro Kopf und Jahr für Schuhe und Lederwaren sowie Bücher und Schreibwaren aus.

Unter dem verfügbaren Einkommen verstehen die Statistiker die Einkommenssumme (Arbeitnehmerentgelt sowie Einkommen aus selbstständiger Arbeit und Vermögen), die den privaten Haushalten abzüglich Steuern und Sozialabgaben und zuzüglich empfangener Sozialleistungenn für Konsum- und Sparen zur Verfügung steht.

Höchste Einkommen in Jülich

Am meisten in der Tasche hatten die Jülicher mit 19.329 Euro, das bedeutete gegenüber 2008 ein Minus von 188 Euro. Diese Summe entspricht den durchschnittlichen Ausgaben für Unterhaltungselek-tronik. Die Kaufkraft der Niederzierer erhöhte sich um 175 auf 17.250 Euro, was den jährlichen Ausgaben für Unterhaltungselektronik entspricht.

Für die Stadt Linnich errechnen die Statistiker einen kleiner Rückgang um 19 auf 17.230 Euro. Diese 19 Euro machen rund ein Viertel dessen aus, was die Linnicher für Hausrat, Porzellan und Glas im Jahr zahlen. Bewohner der Gemeinde Titz konnten im Schnitt 19.107 Euro ausgeben oder anlegen, das waren 148 Euro weniger als 2008 und entspricht etwa den Ausgaben für Elektrohaushaltsgeräte und Leuchten.

Aldenhoven am unteren Ende

Am unteren Ende der Einkommensskala 2009 rangiert Aldenhoven mit 15.746 Euro, das bedeutet ein Minus von 56 Euro. So viel geben die Aldenhovener pro Kopf etwa für Uhren und Schmuck aus.

Zum Vergleich: Das durchschnittliche verfügbare Einkommen im Kreis Düren beziffert das Statistische Landesamt mit 17.901 Euro (minus 100). Spitzenreiter im Kreis war Kreuzau mit 19.425 Euro (minus 23 Euro) vor Jülich.

Aber keine Kommune im Kreis Düren erreicht den NRW-Durchschnittswert von 19.682 Euro (minus 193). Damit ist das verfügbare Einkommen übrigens erstmals seit 1991 in Nordrhein-Westfalen gesunken.
Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert