„Brückenschlag“ trainiert alte Zweikampf-Form

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Barmen. Das Fechten mit dem zweihändig geführten Langschwert ist eine in Vergessenheit geratene europäische Fechtkunst unserer Vorfahren. Die Fechtgruppe Brückenschlag rekonstruieren die Kampfkünste des europäischen Mittelalter anhand der erhaltenen Anleitungen aus dem Mittelalter.

Diese Handschriften und Frühdrucke sind die Basis dieses speziellen Fechttrainings. Dabei beschränkt sich die Fechtgruppe auf den damaligen deutschsprachigen Raum. Die deutsche Schule beinhaltet neben dem Schwert ganz unterschiedliche Waffen wie die Stange, das lange Messer, den Dussack oder den Dolch. Aber auch exotische Waffen wie der Kriegsflegel, die Sense oder die Sichel sind beschrieben.

Das waffenlose Kampfringen ist die Basis dieser Kampfkünste.

Die Fechtgruppe Brückenschlag beschäftigt sich im Moment hauptsächlich mit dem langen Schwert, dem Dolch und dem Kriegsringen. Weitere Waffen und Inhalte können aber jederzeit ins Training aufgenommen werden.

„Unser Training hat mit Schaukampf oder Bühnenkampf nichts zu tun, sondern ist eine genaue Rekonstruktion der Kampftechniken des Mittelalters“, beschreibt Trainer Elmar Hanrath.

Freikampf

Dabei steht Effektivität und Authentizität im Vordergrund. „Aus diesem Grund ist der Freikampf bei uns auch ein integraler Bestandteil des Trainings.“ Darüber hinaus veranstaltet die Fechtgruppe mehrmals im Jahr Schnitttests.

„Wir tauschen uns mit anderen Fechtern in ganz Europa aus. Dazu nehmen wir an internationalen Events teil“, erklärt Hanrath weiter, der dazu einlädt, „eine vergessene historische Fechtkunst unserer Vorfahren“ wieder zu entdecken.

Das Training findet jeden Montag in Barmen im Haus Overbach, Franz–von-Sales Straße 1, in der Sporthalle 2 statt. Trainingszeiten sind von 19 bis 20.30 Uhr. Teilnahme ab 18 Jahren. Weitere Informationen unter Telefon 015205627806.

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