Brückenkopf-Park verzeichnet Top-Monat

Von: Volker Uerlings
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Auf einer Lichtung am Waldrand des Parks entfalten erstmals die anspruchsvollen Rhododendron-Büsche ihre ersten Blüten - gehegt von der Gärtnern (v.l.) Stefan Kaumanns, Guido Fahlenbock und Björn Oesterwind.

Jülich. Das über weite Strecken blendende Wetter im April und in den Osterferien hat dem Brückenkopf-Park den ersten Ansturm verschafft. Mit knapp 21.000 zahlenden Gästen passierten gut 9000 mehr als im Vorjahresmonat die Kassenhäuschen.

Nach diesem Zwischenhoch hoffen die Verantwortlichen der Betreiber-GmbH auf den Wonnemonat, an dessen Ende das besucherträchtige Epochenfest (Pfingsten) steht.

„Der Mai hat schon verheißungsvoll angefangen”, sagte am Donnerstag „Chef vom Dienst” Heinrich Horrig. Allein am Monatsersten entschieden sich 3500 Menschen zum Besuch der Freizeiteinrichtung.

Bis am Donnerstag verzeichnete der Park in diesem Jahr bereits über 47.000 Gesamtbesucher, also inklusive der Dauerkarteninhaber und eintrittsfreien Kleinkinder. Diese Entwicklung soll nach Möglichkeit anhalten, hoffen Parkgeschäftsführerin Dr. Dorothee Esser und ihr Vize Hans-Josef Bülles. Sie vertrauen dabei auch auf die noch frischen Angebote wie Jugendzeltplatz und Hochseilklettergarten.

Das Zeltareal sei geradezu „ideal für Klassenfahrten”, erklärte Anne Schüssler von der Park-GmbH und präsentierte zwei neue Pauschalangebote für Klassen, Vereine und Jugendgruppen: eine Übernachtung inklusive Gruppenzelt, Parkeintritt, Aktivticket und Vollpension für 17 Euro pro Teilnehmer und bei zwei Übernachtungen für 28 Euro.

Im Hochseilklettergarten des Parks gelten nach Maßgaben des TÜV recht strenge Auflagen. So sind die Prüfer der Ansicht, dass Kinder unter 14 Jahren nur in Begleitung eines Erziehungsberechtigten nach oben streben dürfen. Für „begleitende Kletterer” bietet der Park nun ein ermäßigtes Ticket, das ab sofort sonn- und feiertags für 8 (statt 15) Euro zu haben ist. Und weil Familien immer mehr Spaß an diesem Angebot finden, gibt es eigens für sie ein „Kletterticket”-Paket, wobei Erwachsene 15 und jedes Kind 8 Euro zahlen.

Dass ein Blütenmeer wie bei der Landesgartenschau 1998 nicht permanent finanzierbar ist, hat Dorothee Esser als Parkchefin schon mehrfach betont. Dennoch strebe der Brückenkopf-Park auch in botanischer Hinsicht nach Verbesserungen. So profitierte er nun von den Kontakten und dem Know-how einer ehrenamtlichen Mitarbeiterin, die zugleich eine Staudenexpertin ist: Katharina Adams.

Die Fachautorin und Journalistin hat nicht nur einige Beete mit Stauden bestückt, sondern auch ein Sponsoring vermittelt: Die recht anspruchsvollen Rhododendren wachsen und blühen am liebsten auf moorhaltigen Böden, die in unseren Breiten selten sind. Besondere Züchtungen aber verhalten sich laut Adams „kalktolerant”. Einige Exemplare wurden dem Park nun zur Verfügung gestellt und „artgerecht” auf einer Lichtung am Waldrand gepflanzt, wo sie „gut angewachsen sind und in ein paar Jahren ein schönes, buntes Rhododendron-Feld” abgeben, sagt die Fachfrau.

Am Donnerstag präsentierte der Jülicher Veranstalter Dirk Mommertz das Programm des inzwischen fünften Epochenfestes, über das wir noch gesondert berichten: Am 31. Mai und 1. Juni bekommen die Besucher jedenfalls 13 verschiedenen Darstellungen zu sehen - von der Steinzeit bis zu den Preußen.
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