Brückenkopf-Park: Suche nach neuer Chefetage

Von: Volker Uerlings
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Jülich. Der Bürgermeister ist nur eine Übergangslösung – im Brückenkopf-Park. Das sagt Axel Fuchs selbst und meint sein Interimsengagement als Geschäftsführer der Trägergesellschaft. Es werde sechs bis zwölf Monate dauern, ehe die durch den Weggang von Dorothee Esser entstandene Lücke in der Chefetage geschlossen sein wird.

„Ich mache das gerne, erklärte er am Donnerstag bei seiner ersten Pressekonferenz in der Freizeiteinrichtung, bei der er auch kurz das Verfahren der Nachfolgefindung skizzierte. Eine Ausschreibung der Geschäftsführer-Stelle liege vor, müsse aber erst noch vom Stadtrat in der Sitzung am 28. September beschlossen werden. Die Ausschreibung werde eine gewisse Frist enthalten, so dass frühestens etwa im November das Bewerberverfahren anlaufen kann, das ebenfalls seine Zeit brauche.

Wenn dann Kandidatinnen und Kandidaten gefunden wurden und eine Wahl getroffen worden ist, sei damit zu rechnen, dass der oder die Nachfolgerin in einem aktuellen Beschäftigungsverhältnis Fristen zu wahren habe. Das kann also in Summe noch etwas dauern.

Politik und Verwaltung arbeiten parallel an einer neuen Strategie für den Park, der rund 600.000 Euro Subventionen aus dem städtischen Haushalt jedes Jahr erhält. Dazu wurde auch ein „Runder Tisch“ gebildet, der allerdings viele Monate brauchte, bis er zum ersten Mal zusammentrat. Das sei nun „tatsächlich“ passiert, wie Axel Fuchs nun informierte. Vorrangiges Ziel der Arbeit dieses Neben-Gremiums sei es, Wege zu finden, die den Park wirtschaftlicher und damit günstiger für die Kommune machen. Im Vordergrund standen und stehen Überlegungen, noch mehr Besucher zu begeistern, die Eintritt zahlen.

Zwischenbilanz stellt zufrieden

Hier liegt die Einrichtung derzeit gleichauf mit dem Vorjahr, als mit 219.000 Gästen ein verhältnismäßig gutes Ergebnis erreicht wurde. Bis Ende August wurden 139.500 Besucher verzeichnet, rund 600 mehr als im Vergleichszeitraum 2016, wie Heinrich Horrig als Chef vom Dienst am Donnerstag informierte. Bemerkenswert ist das insofern, als dass im vergangenen Jahr im August noch eine große Veranstaltung in die Zahlen eingeflossen ist (Pirates), die es 2017 nicht gab. Geschäftsführer Axel Fuchs‘ Bewertung fällt positiv aus: „Wenn man an den schlechten Sommer zumindest ab Juli denkt, kann man zufrieden sein.“

Der Bürgermeister brach am Donnerstag eine Lanze für die Freizeiteinrichtung und steckt die laufenden Zukunftsüberlegungen ab: „Der Park wird viel zu oft als Politikum betrachtet. Er wird definitiv bestehen bleiben. Es sollte jeder Jülicher Bürger verstehen, dass der Brückenkopf-Park ein großer Gewinn für die Stadt ist.“

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