Brückenkopf-Park: Nackte Zahlen und positive Tendenz

Von: ojo
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Wie man es auch rechnet: Unterm Strich müssen 18.000 Brückenkopf-Park-Besucher aufgeholt werden. Die Geschäftsleitung sieht allerdings mehr als nur einen silbernen Hoffnungsstreif am Horizont. Foto: Jonel

Jülich. Die nackten Zahlen sind immer noch ernüchternd, aber die Tendenz stimmt positiv. Davon ist die Geschäftsleitung des Jülicher Brückenkopf-Parks überzeugt. Sie erkennt mehr als einen silbernen Hoffnungsstreif am Horizont.

„Wenn es gut läuft, müssten wir im August das Defizit aufholen“, erklärte Heinz Horrig, der Mann für die Statistik, mit Blick auf die Besucherzahlen des vergangenen Monats und den Jahresvergleich 2012 – 2013.

Noch liegt das Vorjahr vorn. Um 18.622 Besucher nämlich die zum gleichen Zeitpunkt im Jahr gezählt worden waren. „Das müsste zu packen sein“, gab sich Horrig in der monatlichen Bilanzrunde zuversichtlich. Genährt wird dieser Optimismus von Beobachtungen, die man tagtäglich macht. In den Ferien passierten zwischen 400 und 1000 Menschen die Kassentore. Das stärkt die Bilanz enorm.

Wie stark, lässt der Vergleich der beiden Juli-Monate erahnen. 2012 kamen knapp 28.800 Besucher in den Park. 2013 waren es 20.500. Der offenkundig überwältigen Unterschied wird relativiert. In der Juli-Bilanz des Vorjahres stecken 10.000 Besucher, die allein zum Festival der Feuerwerker gekommen waren. Dieses Veranstaltungshighlight fiel in diesem Jahr bekanntlich aus Kostengründen aus. Horrigs Rechnung daher: „Zieht man den Feuerzauber ab, dann haben wir letzten Monat sogar ein Plus von 1000 Besuchern gehabt.“

Wie man es auch rechnet: Unterm Strich müssen eben immer noch 18.000 Besucher aufgeholt werden.

Das werden vermutlich nicht die Jülicher selbst leisten. Der Zustrom muss von Außen kommen. Anzeichen gebe es, meinte Bülles. „Wir bemerken, dass vermehrt Fahrzeuge mit Neusser Kennzeichen auf dem Parkplatz stehen.“ Auch der benachbarte Kreis Viersen ist offenbar sehr ergiebig an Parkbesuchern. Spürbar, wenn auch nicht mehr so überwältigend, wie in früheren Jahren, als bis zu 1200 Kinder aus dem Raum Köln-Düsseldorf-Ruhrgebiet in Bussen nach Jülich kamen, ist der Zulauf an Ferienmaßnahmen.

Kalt und heiß

Immer wieder betonte Bülles, den Einfluss des Wetters auf eine Open Air-Freizeitanlage. „Bei neun Grad und Nieselregen geht man nicht ind en Park, auch nicht unters Zelt.“ Das andere Extrem, das gerade zu fühlen sei, nämlich sengende Sonne und Temperaturen jenseits der 30-Grad-Marke, sei ebenso wenig förderlich für den Besuch. „Dann ziehen die Scharen an uns vorbei ins 800 Meter entfernte Freibad.“ Wer wollte es den Leuten verdenken...

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