Jülich - Brückenkopf-Park im Aufwind: Viertes gutes Jahr in Folge

Brückenkopf-Park im Aufwind: Viertes gutes Jahr in Folge

Von: -vpu-
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Der napoleonische Brückenkopf an der Rur in der Bildmitte ist das südliche Ende der Jülicher Freizeiteinrichtung. Foto: Dr. Ulrich Eckardt

Jülich. Die Talsohle ist durchschritten. Der Brückenkopf-Park wird bis zum Jahresende das beste oder zweitbeste Ergebnis seiner jüngeren Geschichte erreichen. Das hängt wesentlich vom Zuspruch zum Adventsmarkt ab, der am Freitag startet und bis Sonntag einige tausend Besucher locken dürfte.

Außerdem ist von Freitag bis Sonntag nicht nur die stimmungsvolle Veranstaltung in der Südbastion, sondern die gesamte Jülicher Freizeiteinrichtung eintrittsfrei geöffnet. Das ist praktisch das Weihnachtsgeschenk der städtischen Betreibergesellschaft an die Menschen in der näheren Umgebung.

„Wir haben ein äußerst erfolgreiches Jahr hinter uns“, sagte Axel Fuchs, Bürgermeister und Interimsgeschäftsführer, nachdem Heinrich Horrig Anfang des Monats die „frischen Zahlen“ geliefert hatte. Bis Ende November wurden an den Kassen rund 209.300 Besucher gezählt – über 4000 mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres.

Eine Erklärung für dieses gute Zwischenresultat liefert der außerordentlich große Erfolg der „Herbstlichter“. Die Illuminierung von Objekten und Bereichen im Gelände wollten so viele Menschen aus der gesamten Region sehen wie nie zuvor: über 26.000 in zwei Wochen (Vorjahr 19.865).

Beim Blick auf die vergangenen neun Jahre fällt eine „Delle“ zwischen 2010 und 2013 mit den schlechtesten Frequenzen in der bald 20-jährigen Geschichte der Einrichtung auf. Den vier mageren folgen vier vergleichsweise fettere Jahre, die zeitlich einhergehen mit der Eröffnung des Jufa-Gästehauses und des Erlebnis-Pavillons am Park.

Da die Geschäftsleute und touristischen Besucher, die im Jufa nächtigen, freien Eintritt zum Gelände erhalten und der Park dafür pro Gast einen kleinen Obolus bekommt, werden die gut 20.000 Gästehaus-Besucher pro Jahr mitgezählt. Sie erklären damit einen Teil des verbesserten Zuspruchs. Allerdings hat das frühere Landesgartenschau-Gelände auch darüber 2hinaus mehr Gäste angelockt. Die Einrichtung wird von der Stadt Jülich jährlich mit rund 600.000 Euro bezuschusst.

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