Brückenkopf-Park: Erste Gäste kommen im Dezember

Von: Volker Uerlings
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Vorn die Kopfseite des Bildungshauses, in das die Parkverwaltung einzieht, rechts der Rohbau des eigentlichen Jugendgästehaus-Komplexes am Brückenkopf-Park. Foto: Uerlings

Jülich. „Die Decke ist gleich fertig“, sagte einer der Bauarbeiter unweit des Brückenkopf-Park auf einer der aktuell größten Jülicher Baustellen. Am Dienstag standen Betonmischfahrzeuge in „Reih und Glied“, die den Grundstoff für das Fundament des letzten Teils lieferten, der am Lindenrondell in die Höhe wächst: den Energieerlebnis-Pavillon.

Das Bildungshaus steht im Rohbau, das Jugendgästehaus ebenfalls, der Pavillon folgt in den nächsten Wochen. Und dennoch: Die Eröffnung des Großkomplexes, der auch den neuen Haupteingang des Brückenkopf-Park beinhaltetn wird, verschiebt sich abermals. Im Dezember soll es mit dem „Pre-Opening“ losgehen.

„Ab Dezember 2013“ ist jedenfalls in weißer Schrift auf rotem Grund auf den neuesten Faltblättern zu lesen, mit denen der Betreiber des Gästehauses für seine Einrichtung in Jülich wirbt. Der Name ist inzwischen einigermaßen „sperrig“: Am Brückenkopf-Park entsteht die „JUFA Jülich Energiewelt Indeland im Brückenkopf-Park“. Wer da nicht weiß, worum es geht, ist selbst schuld...

Jufa-Chef Gernot Reitmaier wird mit großem Gefolge samt Architekten aus Österreich nächste Woche in Jülich erwartet, um die Baustelle zu inspizieren. Dann dürfte es auch zum Starttermin genauere Informationen geben. Auch darüber, warum sich die Eröffnung verschoben hat, denn noch im August letzten Jahres hatte der Geschäftsführer auf „August/September 2013“ gehofft.

Wie dem auch sei: Am Park wird mit Hochdruck gearbeitet. Zwei Drittel der Rohbauten stehen. Das Bildungshaus wird in Zukunft auch die Verwaltung der Brückenkopf Park gGmbH beheimaten. „Wir haben von vornherein gesagt, dass wir nicht in der Saison umziehen wollen. Angepeilt war daher der November, und das scheint zu klappen“, sagt Park-Geschäftsführerin Dr. Dorothee Esser im Gespräch mit der Redaktion. Bis dahin bleiben die Chefin und ihr Team in den Containern rechts vom Haupteingang.

Apropos: Mit Fertigstellung des Gästehaus-Komplexes werden die Kassenhäuser verlegt, aber auch das betrifft nicht die in Kürze beginnende Saison. „Ich erwarte keine Unannehmlichkeiten für die Besucher des Parks“, so Dorothee Esser weiter. Die Arbeiten werden die meiste Zeit neben dem Brückenkopf-Park erledigt, auch wenn die Gästehaus-Fläche künftig dazu gehören wird. Wann mit dem Bau der Umgehungsstraße zum Freibad, zum Karl-Knipprath-Stadion und den Tennisanlagen begonnen wird, steht noch nicht genau fest. Das muss aber passieren, weil bis zur Eröffnung der vorhandene Weg in Richtung Rur überbaut wird beziehungsweise hinter den Zaun fällt, der den Park umgibt. Dann führt der Weg zu den Sport- und Freizeitanlagen einmal um den Gästehaus-Komplex herum.

Unterdessen wurde noch nicht preisgegeben, welche Attraktionen der Energieerlebnis-Pavillon im Detail beinhalten wird. Dieses Gebäude ist für den Park ein Hoffnungsträger, weil er Besuchern auch bei schlechter Witterung nicht nur ein Dach über dem Kopf, sondern auch Spaß und Bewegungsraum bietet.

Unklar ist ebenfalls, ob sich inzwischen weitere Sponsoren gefunden haben, die das so genannte „Finanzierungs-Delta“ weiter schrumpfen lassen. Bekanntlich waren die Stadtwerke Jülich mit einem Sponsoren- und Liefervertrag in die Bresche gesprungen, um die Lücke von 2,4 Millionen Euro zu stopfen, die vor allem bei den Kosten für den Bau des Erlebnis-Pavillons entstehen. Ohne dieses Engagement wäre die Finanzierung nicht zu realisieren gewesen.

Sicher ist, dass es im Obergeschoss des Bildungshauses einen atemberaubenden Blick über den Park und die Herzogstadt geben wird. Die Panorama-Etage steht als Seminarraum von 88 Quadratmetern für Externe und Gästehausnutzer zur Verfügung. Die Preise stehen fest: halbtags ab 69 Euro.

Mehr Informationen auf dieser Internetseite.

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