Brieftaubenzüchter aus sechs Regionalverbänden zu Gast

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Der Präsident des Verbandes Deutscher Brieftaubenzüchter, Richard Groß (rechts), Verbandsgeschäftsführer Ralf Funk (2. v l.) und Regionalvorsitzenden Josef Gerighausen (4.v.l) zeichneten die Rheinlandmeister 2017 aus. Foto: Kròl

Körrenzig. Ein Höhepunkt der Feierlichkeiten zum Vereinsjubiläum 110 Jahre Brieftaubenzuchtverein 01619 „Heimkehr“ Körrenzig war die Siegerehrung der Rheinlandmeister.

Die Brieftaubenzüchter waren aus den Regionalverbänden 405 – Bergisches Land, Regionalverband 406 – Eifel, Süd-West, Regionalverband 407 – Mittelrhein Süd-Ost, Regionalverband 411 Grenzland West, Regionalverband 413 – Rhein-Ruhr- Grenzland und dem Regionalverband 415 – Großraum Aachen Land angereist.

Es war für Franz Jakobs, Vorsitzender der Körrenziger Taubenzüchter, eine besondere Ehre, den Präsidenten des Verbands Deutscher Brieftaubenzüchter, Richard Groß, der aus Landstuhl angereist war, zu begrüßen. Groß zeigte sich besonders erfreut, bei einem der größten Verbände im DBV mit vielen guten Züchtern zu Gast zu sein. Als Präsident eines Verbandes mit über 35 000 Züchtern kennt er die Sorgen und Nöte der Brieftaubenfreunde genau.

Heute ist der Brieftaubensport altersbedingt rückläufig. Das Interesse bei jungen Leuten hat sich verändert. Wer Brieftaubensport betreibt, muss jeden Tag dabei sein. Der Verband ist natürlich bestrebt, dem Mitgliederschwund entgegen zu wirken. So wird zum Beispiel, um den Brieftaubensport attraktiver zu gestalten, die Deutsche Brieftauben-Ausstellung (DBA) ab Dezember nicht nur in Dortmund, sondern auch in der chinesischen Millionenmetropole Nanjing ausgetragen.

Zum Höhepunkt der Veranstaltung nahm Richard Groß mit dem Verbandsgeschäftsführer Ralf Funk und dem Regionalvorsitzenden Josef Gerighausen die Siegerehrung vor. Rheinlandmeister 2017 wurde Franz Musiol (Regionalverband 407), auf die weiteren Plätze kamen Lothar Jürgens (Reg. 405), Schlaggemeinschaft Giesen und Liche (Reg. 411), SG Fröhlingsdorf (Reg. 407) und SG Schlechtriem (Reg 407).

An den Rheinlandmeisterschaften nahmen in den Regionalverbänden in diesem Jahr 1600 Züchter aktiv am „Renngeschehen“ teil. Sogar der Deutsche Meister Franz Musiol von der RV Leverkusen ist unter ihnen. Den besten Vogel stellte Udo Kelzenberg aus der RV Köln 1923, das beste Weibchen hatte Franz Musiol aus der RV Bayer Leverkusen.

Sehr erfreulich für den Regionalverband 411 Grenzland West war, das mit der SG Giesen und Liche, RV Wegberg (Platz 3), Kurt Artz, RV Wurmtal-Palenberg (Platz 9), Gerhard Kemmler, RV Korschenbroich, (Platz 11) und Robert Coenen RV MG-Rheindahlen (Platz 14) vier Züchter unter den Top 30 waren.

Veranstalter der Feier war der Regionalverband 411 Grenzland West, der noch eine große Tombola mit Sachpreisen, sowie eine Taubenverlosung mit Taubengutscheinen, gestiftet von den Rheinlandmeistern, veranstaltete. Kr.

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