Breite Front gegen meterhohe Lärmschutzwand

Von: ojo
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Linnich. Heftige Reaktionen im Ausschuss für Stadtentwicklung und Umwelt hat die Bauvoranfrage eines Linnicher Hausbesitzer ausgelöst. Der Anrainer der Mäusgasse trägt sich mit dem Gedanken, eine 2,50 Meter hohe Hecke an der Straßenfront durch eine ebenso hohe „begrünbare Lärmschutzwand“ zu ersetzen.

SPD-Fraktionschef Hans-Friedrich Oetjen war sichtlich ungehalten. „Es kann doch nicht sein, dass wir unsere Häuser hinter einer 2,50 Meter hohen Mauer verstecken!“ Er sprach sich dafür aus, dem Kreis als Genehmigungsbehörde im Vorfeld ein Signal zu geben, dass ein solches Vorhaben keinesfalls die Billigung der Stadt haben werde. „Und wenn daraus ein Bauantrag wird, müssen wird über eine Änderung des Bebauungsplanes nachdenken“, sah Oetjen als letzte Möglichkeit, den eventuellen Mauerbau zu unterbinden.

Ähnlich bestimmt war der allgemeine Tenor im Ausschuss. Thomas Venrath (CDU) warnte davor, mit der Mauer einen Präzedenzfall zu schaffen, der für das gesamte Baugebiet und darüber hinaus gelte; CDU-Fraktionschef Achim Grün war ebenso bestimmt wie sein SPD-Pendant: „So was können wir nicht wollen.“ Diese Meinung wird die Stadtverwaltung dem Kreis als Entscheidungshilfe übermitteln.

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