Bourheimer Mädchen auf großer Tour nach Brüssel

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Die Leiterin der mobilen Jugendarbeit Nadja Veger mit Besucherinnen des Jugendtreffs Bourheim. Foto: Stadt Jülich

Jülich-Bourheim. Es war ein großer Wunsch der 14- bis 16-jährigen Mädels des Jugendtreffs Bourheim, einmal auf ihre Idole zu treffen. Der Wunsch sollte zu einer Herzensaufgabe werden. Anfang des Jahres startete die selbstständige Planung der Mädchen für eine Tour nach Belgien.

Seitdem lief der Tagescountdown auf den Mobiltelefonen. Vor Kurzem war es dann soweit: Fünf Mädchen des Jugendtreffs Bourheim machten sich auf dem Weg nach Brüssel zum Konzert der angesagten Teenie-Boygroup „One Direction“.

In Brüssel angekommen hieß es im King-Baudouin-Stadion: „Kreisch-Alarm“. Diese Leidenschaft spürte man auch bei den international angereisten Fans, die seit sechs Uhr morgens vor den Toren der Bühne ausharrten, obwohl das Konzert erst um 20.30 Uhr startete. Eltern und Betreuer reisten als Unterstützung mit ihnen in der Früh an. Die britisch-irische Boyband One Direction löst heute die gleichen Emotionen bei den eigenen Kindern aus, die Take That bei den Eltern vor ungefähr 20 Jahren hervorgerufen haben.

Die britische Boygroup sollte standesgemäß empfangen werden. Und so haben die Fans keine Kosten und Mühe gespart, auf ihre Idole abgestimmte Outfits zu präsentieren, ihre Nachrichten auf fangetreu-bemalten Plakaten zu hinterlassen oder mit Liebes-Nachrichten bespickten Stofftieren die Bühne zu pflastern.

Während sich Eltern und Betreuer über die hohen Dezibelzahlen und Ticketpreise unterhielten, stimmten sich die (mehrheitlich weiblichen) Fans im Innenbereich auf Ihre Idole mit Gesang, Tanz und Selfies ein. Um 20.30 Uhr startete dann die Mega-Show der Band für gut zwei Stunden. Trotz des langen Tages, hielt der Adrenalinkick die Mädchen wach und ließ sie von ihren Eindrücken und Erlebnissen bis vor der heimischen Bourheimer Türe erzählen.

„Es war ein langer und sehr aufregender Tag, gleichermaßen für Teenies und Betreuer. Die Planung für ein ähnliches Erlebnis im nächsten Jahr hat in der Köpfen der Mädchen bereits wieder begonnen“, sagte die mobile Jugendarbeiterin Nadja Veger.

„Mir ist es sehr wichtig, in meiner Arbeit mit den Jugendlichen eine Balance zu schaffen zwischen Jugendarbeit im Jugendtreff und erlebnispädagogischer Arbeit außerhalb des Treffs, gerne auch grenzüberschreitend.

Die gelungene selbstständige Planung, Organisation und Umsetzung dieses Tagesausflugs durch die Mädchen in die europäische Hauptstadt lässt mich mit Stolz sagen: Diese Reise ist nur durch die ambitionierte Eigeninitiative der Jugendtreff-Besucherinnen möglich geworden.“

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