Borussia kommt nur langsam in Fahrt

Von: tm
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Aus und vorbei der Traum vom 11. Finalsieg: Borussia Freialdenhoven geht beim Rurdorfer Sommer-Cup mit 4:0 gegen Wegberg-Beeck unter. Foto: krol

Freialdenhoven. Die erste Pflichtübung in Sachen Pokal hat Borussia Freialdenhoven erfolgreich absolviert, jetzt steht mit dem Kreis-Champions-Cup am Samstag die nächste Herausforderung und Standortbestimmung auf dem Programm.

Gegen Jugendsport Wenau gelang dem Mittelrheinligisten ein 3:1. Das Ergebnis, nicht aber das Spiel überzeugte Trainer Wilfried Hannes: „Wir haben uns unnötig schwer getan, haben den Gegner anfangs beherrscht, aber vor allem in der zweiten Hälfte nicht konsequent gespielt.“ Die Tore für die Borussia (Ajuya 26., Baczewski 38., Kapinga 43.) fielen bis zur Pause, danach ließen einige Spieler individuelle Schwächen erkennen, die den Wenauern immerhin zu einem Gegentreffer reichten (Lotz 55.).

„Wir waren nicht komplett“, schob der Trainer eine sanfte Entschuldigung nach. Bis zum Samstag soll sich das ändern, dann ist der Kader vollständig, und die Vorbereitung auf die Saison kann richtig beginnen. Für den ersten Härtetest kommen die Sportfreunde Düren gerade recht.

Dann treffen „alte“ Borussen auf die neue Mannschaft. Der Landesligist aus Düren hat sich bislang in Freundschafts- und Pokalspielen als durchaus ebenbürtig erwiesen. „Mit der Leistung aus dem Spiel gegen Wenau haben wir keine Chance“, machte Wilfried Hannes unmissverständlich klar, dass er am Samstag eine deutliche Leistungssteigerung erwartet.

Bislang verlief seiner Meinung nach die Vorbereitung mäßig. Den Grund macht Hannes vor allem im unvollständigen Kader aus. Zudem zogen sich Fabian Jopek, Kai Vondenbank und Sven Schalge Verletzungen zu, die inzwischen aber abgeklungen sind.

Sorgen bereitet dem Borussen-Coach derzeit vor allem der Angriff seines Teams. Da der Einsatz von Philipp Dunkel erst nach Saisonstart in Frage kommt, müssen die anderen Stürmer sich beweisen. Die tun sich derzeit aber noch schwer.

Lichtblicke für den Chef an der Seitenlinie sind hingegen die junge Neuzugänge, allen voran Jan-Niklas Schlegel und Dominik Baczewski. „Die haben ihre Sache richtig gut gemacht“, lobte Hannes. Für ihn steht die endgültige Aufstellung noch nicht fest. Da haben alle Spieler derzeit die gute Gelegenheit, durch eine gute Leistung und engagierten Einsatz auf sich aufmerksam zu machen.

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