Freialdenhoven - Borussia Freialdenhoven wird ihrer Favoritenrolle gerecht

Borussia Freialdenhoven wird ihrer Favoritenrolle gerecht

Von: tm
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Auch drei Eicherscheider Verteidiger taten sich schwer, Ryo Suzuki vom Ball zu trennen. Foto: Mauer

Freialdenhoven. Ein Pokalfight mit Überraschungen war es nicht. Aber dennoch tat sich Borussia Freialdenhoven bei Germania Eicherscheid einigermaßen schwer. Am Ende siegte der Mittelrheinligist dann aber doch standesgemäß 3:0 (2:0) und zog in die nächste Pokalrunde ein.

„Was für ein tiefes Geläuf“, stöhnte Trainer Wilfried Hannes bereits vor dem Anpfiff. Hinterher stellte er mit Blick auf die umgepflügte Grünfläche unmissverständlich klar. „Eicherscheid hat sich keinen Gefallen getan, auf Rasen zu spielen.“ Denn der hatte es in sich.

Den gebremsten Spielfluss konnte die erfahreneren Gäste besser nutzen, zumal der Bezirksligist zunächst die defensive Spielweise bevorzugte. Es dauerte eine halbe Stunde bis zum ersten Schuss in Richtung Freialdenhovener Tor. Bis dahin hatte bereits Mark Szymczewski (14.) nach schöner Vorarbeit von Pascal Schneider die Führung besorgt, wenig später hatte Ryo Suzuki mit einem herrlichen Volley-Schuss aus der Drehung auf 2:0 erhöht (16.).

„Das hat die Mannschaft sehr gut gemacht“, lobte Hannes, der eine frühe Führung gefordert hatte, um Ruhe in die Partie zu bringen. Bis zur Pause forderte er allerdings mehrfach von der Bank aus lautstark das dritte Tor. Das fiel jedoch weder in der 33. Minute, als erneut Suzuki in sehr guter Schussposition abzog, noch zwei Minuten danach, als Torhüter Dominik Rollesbroich bereits geschlagen war. Pech für Szymczewski bei seinem gefühlvollen Heber, denn der Ball sprang auf die Torlatte (45.).

Das dritte Tor fiel nach der Pause. Wolfgang Nock reagierte blitzschnell nach einem Eckstoß (59.) und stellte den Endstand her. Das Ergebnis hätte Gerard Sambou noch verbessern können, als er im Strafraum den Ball so geschickt verteidigte, dass nur noch das regelwidrige Foul für die Eicherscheider übrig blieb. Doch der Gefoulte sollte niemals schießen, und Sambou knallte den Ball an den Pfosten.

Aber die Gastgeber gaben nicht auf, und das führte in den letzten 20 Minuten auf diesem schweren Rasen zwangläufig zu unangenehmen Fouls. Bitter war dies für Kevin Klinkenberg, der gerade vier Minuten gespielt hatte, als ein Eicherscheider ihn so schwer verletzte, das die Auswechslung notwendig wurde. Angesichts des Spielstandes war die wütende Reaktion der Borussen-Bank zwangsläufig. Einer verlebte indes einen ruhigen Nachmittag, denn ernsthaft geprüft wurde Borussen-Keeper Sascha Rodemers kein einziges Mal.

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