Freialdenhoven - Borussia Freialdenhoven will sich gegen Hürth wehren

Borussia Freialdenhoven will sich gegen Hürth wehren

Von: tm
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Als schneller Flügelflitzer ist Pascal Schneider für jeden Verteidiger eine Gefahr. Hier hat Ala Kadir (Nr. 2) von Bergisch Gladbach das Nachsehen. Foto: Mauer

Freialdenhoven. Zu einer Nachholbegegnung treffen Dienstag (20 Uhr) Borussia Freialdenhoven und der Hürth aufeinander. Für beide Mannschaften geht es um einiges.Borussen-Coach Wilfried Hannes erwartet einen offenen Schlagabtausch.

„Hürth ist eine technisch sehr gute Mannschaft. Solche Teams liegen uns viel mehr“, bekannte der Trainer von Freialdenhoven. „Wir hingegen wollen uns positionieren. Wir haben was dagegen zu setzen.“ Die Ansprüche beziehen sich auf den fünften Tabellenplatz der Gäste, die ihr letztes Meisterschaftsspiel gegen Walheim gewonnen haben. Allerdings scheiterte der FC Hürth am vergangenen Wochenende im Pokal gegen den Bezirksligisten Siegburger SV. Die Spieler werden Wiedergutmachung betreiben.

Anders die Freialdenhovener Borussen. Die hatten in der Meisterschaft in Aachen 0:2 verloren, im Pokal jedoch ihre Aufgabe beim Landesligisten TuS Oberpleis mit 6:2 souverän gelöst. Deshalb kann Trainer Hannes auch mit Zuversicht in die Nachholbegegnung gehen. „Besonders wichtig für mich war neben der sehr guten Leistung aller Spieler vor allem, dass alle Stürmer gegen Oberpleis getroffen haben.“

Den Auftakt hatte Pascal Schneider bereits nach acht Minuten gemacht. Neun Minuten nach dem Wiederanpfiff traf er erneut. Aber auch Arnold Lutete (25.), Yannick Kuhnke (29.) und Kelly Ajuya (80.)trafen. Damit stabilisierte sich der Angriff bei der Borussia, was zuletzt eher ein Kritikpunkt des Trainers gewesen war.

Eine zweite wichtiger Erkenntnis aus dem Pokalspiel war für Hannes die Rückkehr einiger Verletzter. Sowohl Olaf Ramm als auch Kevin Klinkenberg spielten, Ramm eine Halbzeit, Klinkenberg eine halbe Stunde. Beide Spieler konnten wichtige Spielpraxis erwerben, was der Mannschaft gegen Hürth zugute kommen dürfte. „Die haben ihre Sache gut gemacht“, sagte Hannes. Damit kann der Trainer wieder mit Gerard Sambou für das Mittelfeld planen, was für die Borussia eine deutliche Verstärkung bedeutet.

„Der FC Hürth wird für uns ein Testmaß sein.“ Für den Borussen-Coach kommt es darauf an, vor allem die Offensive der Gäste in den Griff zu bekommen. In zwölf Spielen trafen die Hürther 28 Mal. Die drei verbleibenden Heimspiele vor der Winterpause bieten Trainer Hannes die gute Gelegenheit zur Bestandsaufnahme. Der FC Hürth ist dafür der erste Gegner.

Fraglich bleibt für die Gastgeber allenfalls der Zustand des Rasens im Stadion an der Ederener Straße. Die meisten Mittelrheinligisten spielen inzwischen längst auf Kunstrasen. Der Bau eines solchen Platzes scheiterte indes in Freialdenhoven. Also hoffen die Verantwortlichen auf trockenes Wetter.

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