Freialdenhoven - Borussia Freialdenhoven: Mit Pokalsieg zum Nachholspiel nach Alfter

Borussia Freialdenhoven: Mit Pokalsieg zum Nachholspiel nach Alfter

Von: tm
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Trainer Wilfried Hannes warnt davor. den VfL Alfter zu unterschätzen. Foto: Kròl

Freialdenhoven. Auch die Pokalbegegnung beim Kreisliga-A-Ligisten SV Schönenbach hat Borussia Freialdenhoven nicht aus dem Rhythmus gebracht. Im Gegenteil, die Fußballer schöpften beim 4:0 weiteres Selbstvertrauen, müssen aber am Dienstag (20 Uhr) zum Nachholspiel beim VfL Alfter, einem ganz anderen Kaliber.

Trainer Wilfried Hannes sprach nach dem Pokalfight von keinem gewöhnlichen A-Ligisten SV Schönenbach und bescheinigte den Gastgebern eine engagierte und mutige Spielweise, die seiner Mannschaft einiges abverlangt hatte. Erst kurz vor der Pause hatte Nbombele seine Borussen in Führung geschossen. Die Treffer spiegelten auch ein wenig den Klassenunterschied wieder.

Freialdenhovens Trainer war vor allem zufrieden mit seiner Mannschaftsumstellung, die durch zahlreiche Ausfälle notwendig geworden war. „Wir mussten aus der Not an einigen Positionen umstellen. Die Jungs haben das hervorragend gemacht.“ Gegen einen unbequemen Gegner in einem Pokalspiel war es sicher eine gute Bewährungsprobe. Positiv war ebenfalls, dass zwei Stürmer nach ihren Verletzungen in die Mannschaft zurückkehrten und gleich auch trafen.

Besonders Philipp Simon stärkte nach langer Verletzungspause sein Selbstbewusstsein mit einem Tor. Mit Nathan Ndombele und Kevin Kruth, der nach roter Karte wieder spielen darf, verfügt Hannes gegen den VfL Alfter wieder über Alternativen im Angriff. „Der VfL Alfter ist eine Mannschaft, die unter ihren Möglichkeiten spielt“, urteilte Hannes, der die Qualität der Gastgeber sehr hoch einschätzt. Deshalb kommt auch die Rückkehr des rot gesperrten Alexdru Daescu gerade recht.

Kein Lieblingsgegner

„Wir müssen aufpassen, wir spielen immerhin gegen den letztjährigen Vize-Meister. Und ich möchte nicht, dass ausgerechnet gegen uns bei denen der Knoten platzt.“ Für Hannes haben die vergangenen Spiele gegen den VfL diese Mannschaft nicht zu seinem Lieblingsgegner wachsen lassen. Zu oft war die Borussia mit leeren Händen aus Alfter zurückgekehrt.

Allerdings schätzt der Trainer seine Mannschaft derzeit als sehr stabil ein. „Es läuft“, lautete das knappe Urteil. Die personelle Hungerphase scheint jedenfalls beim Tabellenzweiten der Mittelrheinliga so langsam überwunden zu sein.

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