Borussia Freialdenhoven: Mageres 0:0 in der Liga, 0:4 im Pokal

Von: tm
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Freialdenhovens Uefune Toshinori (links) im Zweikampf mit seinem Landsmann Watoru Baba vom FC Friesdorf. Foto: Kròl

Freialdenhoven. Ein mageres 0:0 gegen den Aufsteiger FC Friesdorf reichte Borussia Freialdenhoven in der Meisterschaft, um den vierten Tabellenplatz nach dem fünften Spieltag in der Mittelrheinliga zu sichern. Trainer Wilfried Hannes bezeichnete die Partie in der ersten Stunde als zäh, danach habe seine Mannschaft allerdings aufgedreht, so dass er am Ende mit der Leistung durchweg zufrieden war.

Wichtig war für ihn, dass die weiße Weste auch nach dem Abpfiff Bestand hatte. Die Gäste hatten kaum eine ernsthafte Chance, und dann stand immer noch ein sicherer Sascha Rodemers zwischen den Pfosten.

„Sehr übersichtlich“

Lediglich die eigene Chancenverwertung ließ zu wünschen übrig. Als „sehr übersichtlich“ bezeichnete der Trainer die Leistung seiner drei Angreifer. Erst die Einwechslung von Jerome Muckel nach einer Stunde hatte für mehr Schwung gesorgt. „Solche Spiele gibt es“, betonte Hannes und fügte hinzu: „Wir können damit leben.“

Wichtiger wog in dieser Situation, dass die Abwehr bei Borussia Freialdenhoven derzeit wieder zum Flagschiff der Mannschaft herangewachsen war.

Als unter der Woche jedoch der Trainer nicht anwesend war, und seine Borussia im Kreispokal-Endspiel gegen den Lokalrivalen Viktoria Arnoldsweiler antreten musste, präsentierte sich Freialdenhoven in einer Art, die dem Co-Trainer Michael Kruskopf die Zornesröte ins Gesicht trieb.

Im Finale um den Kreispokal zeigten beide Mannschaft genau die umgekehrte Einstellung wie wenige Wochen zuvor in der Meisterschaft. Diesmal kämpften und rackerten Viktorianer und ließen elf Borussen einigermaßen alt aussehen. Mit 4:0 nach Toren durch Tobias Frohn (30.), Manfred Pfleps (40.), Muharrem Serkerci (45.) und Kevin Dabo (72.) war Freialdenhoven noch gut bedient.

Der Co-Trainer bescheinigte seinen Akteuren mangelnde Frische, große Müdigkeit und eine viel zu langsame Gangart. „Es war eine Einstellungssache.“ Die Abwesenheit von „Chef“ Hannes wollte er nur bedingt gelten lassen. Kruskopf hob mehr auf den Umstand ab, dass es bei diesem Finale nur um ein mögliches Heimrecht in der ersten Runde des FVM-Pokals ging. Qualifiziert waren beide Mannschaften bereits vor dem Anpfiff.

„Das war der richtige Warnschuss“, zog Kruskopf ein Fazit. Es gelte nun, das Spiel zu analysieren und dann auch abzuhaken. „Am Sonntag wird der Hebel wieder umgelegt.“

Für Arnoldsweiler war das Finale indes eine gute Gelegenheit, Selbstvertrauen zu schöpfen, nachdem die Meisterschaft bislang nicht in der Weise verlaufen war wie im vergangenen Jahr.

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