Aldenhoven - Borussia Freialdenhoven hofft auf Kunstrasen

Borussia Freialdenhoven hofft auf Kunstrasen

Von: gep
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Das Schild wäre bei fast jeder Witterung überflüssig, wenn in Freialdenhoven tatsächlich ein Kunstrasenplatz realisiert werden sollte. Ob die Gemeinde zur Teilfinanzierung in der Lage ist, muss sich zeigen. Foto: Stock/Eibner

Aldenhoven. Der Fußball-Mittelrheinligist Borussia Freialdenhoven, seit Jahren einer der klassenhöchsten Amateurvereine im Kreis Düren, will einen Kunstrasenplatz anlegen. Der Club, der selbst dazu 300.000 Euro an Eigenmitteln und über Sponsoren aufbringen will, hofft zugleich, dass sich die Gemeinde Aldenhoven mit 100.000 Euro beteiligt.

Damit erhielte die Gemeinde den ersten Kunstrasenplatz, erläuterte Bürgermeister Lothar Tertel bei der Vorstellung des (nicht öffentlich gemachten) Antrags im Hauptausschuss. Dadurch würden sich die Trainingsbedingungen deutlich verbessern.

Eine Zusage wäre mit „enormen Schwierigkeiten“ verbunden, fügte der Bürgermeister hinzu, da Aldenhoven als Kommune im NRW-Stärkungspakt einer strikten Ausgabendisziplin unterworfen sei und Zahlungen an Vereine haushaltsrechtlich eine freiwillige Leistung darstellten.

Die Lage der Borussia verdeutlichte der Freialdenhovener Sozialdemokrat Udo Wassenhoven, zugleich Vorsitzender seiner Fraktion. Auf dem Platz an der Ederener Straße sei die Drainage „hin-über“. Je nach Witterung sei der Platz ein „Staublungenplatz“ oder eine „Schlammpfütze“, sagte Wassenhoven. Mit einem Kunstrasenplatz könne der Spiel- und Trainingsbetrieb aufrechterhalten werden. Ein Grund für die Borussia, das Projekt in Angriff zu nehmen, ist dem Vernehmen nach der Umstand, dass die Stadt Jülich in der letzten Saison den bisherigen Modus unterbunden hatte, dass die Freialdenhovener Mannschaften bei einer Unbespielbarkeit des eigenen Platzes auf den Kunstrasenplatz in Koslar ausweichen konnten. Dieser Platz ist zudem seit Wochen wegen Verklumpung des eingebrachten Granulats gesperrt, das Granulat klebt förmlich an den Fußballstiefeln.

Die Sportanlage an der K 12 am Ortsausgang von Freialdenhoven, bestehend aus einem Rasen- und einem Aschenplatz, hat ein Fassungsvermögen von rund 3500 Zuschauern. Die Anlage ist mit einer nicht überdachten Stehtribüne ausgestattet und seit 2002 mit einer Flutlichtanlage.

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