Borussia Freialdenhoven geht als Sieger vom Platz

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Die Angriffswelle von Borussia Freialdenhoven rollt. Im Vordergrund Pascal Schneider, der dreimal traf. Foto: Mauer

Freialdenhoven. Das muss für einen Fußballtrainer ein Moment großer Zufriedenheit sein, wenn seine Mannschaft in einer schwierigen Situation ihn mit einer überragenden Leistung überrascht. Genau das passierte Wilfried Hannes am Sonntag bei Hilal Maroc Bergheim. Trotz diverser Rückschläge verließ Borussia Freialdenhoven nach 90 Minuten mit einem 3:2 (2:1) den Kunstrasen.

Die angespannte personelle Situation zwang Hannes, mit Florent Sadiku einen Neuling mit wenig Spielerfahrung von Beginn an auflaufen zu lassen. Auf der Bank saßen gerade mal zwei Wechselspieler, die eigentlich nur für absolute Notfälle mit gefahren waren. Und genau die Notfälle traten schon nach sieben Minuten ein.

Ins Krankenhaus

Der Unfall von Julian Wiersberg geschah ohne Fremdeinwirkung, war aber so gravierend, dass der Krankenwagen kommen musste. Die Hinrunde scheint für den wertvollen Verteidiger damit gelaufen. Für ihn rückte Wolfgang Nock in die Abwehr, der ohne sehr viel Spielpraxis bislang auskommen musste.

Und dann gingen die Gastgeber auch noch in Führung (Sato 23.). Moral und Einsatzwillen waren bei der Borussia gefragt. Diese Tugenden hat die Mannschaft in dieser Saison schon öfter gezeigt. Bei Hilal Maroc demonstrierte die Mannschaft allerdings eine besondere Probe.

Allen voran Pascal Schneider, der an diesem Sonntag eine Sternstunde erwischte. Dabei waren seine drei Tore (36., 42. 60.) besonders deshalb bemerkenswert, weil sie als ein Ausdruck seines Willens erkennbar waren. Immer im Nachsetzen, immer im Zusammenspiel mit Kevin Kruth, war das Duett von den Gastgebern nicht auszuschalten. Denn neben den drei Toren hatte Schneider noch mehrere sehr gute weitere Chancen auf Zählbares.

Aber der Erfolg von Freialdenhoven beruhte nicht nur auf der sehr guten Form von zwei Stürmern, er kam vor allem zustande, weil alle Spieler füreinander kämpften. Trainer Hannes wollte hinterher alle Hüte dieser Welt vor der Leistung ziehen. Wer weiß, wie sparsam der Coach mit Lob umgeht, kann die Befriedigung nachvollziehen, die ihn am Ende erfüllt haben musste. Denn auch nach dem Anschlusstreffer durch Endo (82.) kam Freialdenhoven kaum in brenzlige Situationen. „Die Jungs haben sich gegenseitig gepuscht“, freute Winnie Hannes sich. „Jeder ist für den anderen gerannt.“

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