Borussia Freialdenhoven: Formkurve zeigt weiter noch oben

Von: tm
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Freialdenhoven. Souverän hat Borussia Freialdenhoven die von ihrem Trainer apostrophierte „Nagelprobe“ beim TV Herkenrath mit 3:0 bestanden. Mit einem Spiel weniger rangiert die Mannschaft damit auf dem dritten Tabellenplatz.

„Es soll sich keiner schonen“, fasste Linksaußen Pascal Schneider des Trainers Marschroute zusammen. Er selbst hatte mit seinem Treffer in der 30. Minute der Überlegenheit der Borussia Ausdruck verliehen. Die Gastgeber konnten an diesem Tag zu keinem Zeitpunkt der Favoritenrolle entsprechen, die ihnen ausgerechnet Borussen-Coach Wilfried Hannes zu Saisonbeginn zugeschrieben hatte.

Das 2:0 durch Ryo Suzuki kurz vor der Pause war eigentlich schon die Entscheidung. Herkenrath versuchte nach Wiederanpfiff ein wenig, das Blatt noch zu wenden, aber die Abwehr bei Freialdenhoven war an diesem Tag nicht zu knacken. „Wir haben derzeit hinten ein Bollwerk“, strahlte Hannes vor Selbstbewusstsein. Der Trainer haderte allenfalls ein wenig mit der Chancenverwertung. „Ein 6:0 war drin.“ Letztlich befand er jedoch: „Wir haben den Test bestanden.“

Besonders erfreulich nach des Trainers Ansicht war das Kombinationsspiel, das seine Akteure aufzogen und damit die Gastgeber immer wieder in Bedrängnis brachten. Ausdruck dieses Selbstbewusstseins war auch der dritte Treffer durch Mark Szymczewski (79.), der aus 25 Metern mit Kraft den Ball in die Maschen schickte. Von den Gastgebern war nichts von Gegenwehr zu spüren.

Für Trainer Hannes bedeutet der dritte Sieg in Folge Selbstvertrauen. Auch die Torausbeute stimmt derzeit in Freialdenhoven. Neun Treffer sind im Vergleich zur vergangenen Saison ungewöhnlich. Beachtlich ist aber auch, dass Torhüter Sascha Rodemers bislang noch nicht hinter sich greifen musste.

So konnte sich jetzt auch Pascal Schneider freuen und sich in die Liste der Torschützen eintragen. „Der Treffer war wichtig für mich.“ Der linke Flügelflitzer wurde später ausgewechselt, das war jedoch eine taktische Entscheidung. „Ich selbst würde natürlich gern weitermachen, aber Jerome Muckel hat eben auch Potenzial, da kann ich das gut akzeptieren.“

Die Auswechselbank bei der Borussia ist derzeit so gut, dass dem Trainer die Qual der Wahl bleibt. Es hat sich bislang für Freialdenhoven ausgezahlt, den Kader ein klein wenig zu vergrößern. Damit können die derzeit Verletzten bestens ersetzt werden.

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