Borussia Freialdenhoven: Ein guter Start allein reicht nicht

Von: tm
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Freialdenhoven. Das ambitionierte Vorhaben von Borussia Freialdenhoven, dem Tabellenfünften Bonner SC auf eigenem Rasen ein Bein zu stellen, ging ziemlich daneben. Die Mannschaft verlor und musste mit leeren Händen die Heimreise antreten.

„Wir haben völlig verdient verloren.“ Trainer Wilfried Hannes klang hinterher ernüchtert. Seiner Meinung nach habe die Mannschaft nach dem 0:1 den Rhythmus verloren und danach nichts spielentscheidendes mehr zustande gebracht.

Den Treffer hatte Vincenzo Bosa nach einer halben Stunde erzielt. Die Abwehr brachte den Ball nach einem Eckstoß nicht aus der Gefahrenzone, und der SC-Spieler nutzte die Gunst der Gelegenheit. Schlussmann Sascha Rodemers hatte keine Abwehrchance.

Bis dahin hatte die Borussia durchaus ebenbürtig mitgespielt, Pascal Schneider als auffälligster Spieler lieferte einige gefährliche Flanken. Jerome Muckel und Kelly Ajuya hatten Chancen (15.), es standen aber immer Verteidigerbeine im Weg. Und auch Torhüter Sascha Rodemers als bester Borusse bewies, dass er ein sicherer Rückhalt an diesem Tag war (21.).

„Klar war der Treffer ein Schock, aber so wenig, wie die Spieler dann Reaktion gezeigt haben, das hat mich enttäuscht.“ Der Trainer hatte die beiden letzten Spiele gegen Merten und vor allem Wegberg-Beeck in guter Erinnerung. Da hatten die Spieler sich aufgebäumt und gerackert sowie schlussendlich auch gesiegt. Gegen den Bonner SC brach die Mannschaft jedoch ein. Die Gastgeber hatten Regionalligaspieler in ihren Reihen, das wollte Hannes jedoch keineswegs als Entschuldigung gelten lassen. „Mit mehr Biss wäre was drin gewesen.“

So passte gut auch der zweite Treffer ins Bild, der mit einem Kardinalfehler von Tevfik Furucu eingeleitet wurde. Mit Übersicht ließ Bosa ein zweites Mal Rodemers keine Chance. Ärgerlich für den Trainer war, dass nach gutem Beginn später auch von den Einwechselspielern nichts kam. „Es hat alles ins Bild gepasst“, lautete das frustrierte Urteil. Dazu passte auch, dass die erste wirklich gefährliche Torchance in der 86. Minute notiert wurde. Doch SC-Keeper Martin Michel war auch auf dem Posten. Nun kommt bald die Winterpause, der Trainer ist gefordert, die Mannschaft für die Rückrunde vorzubereiten, mental, physisch und womöglich auch personell.

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