Borussia Freialdenhoven besiegelt den Abstieg des SV Eilendorf

Von: tm
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Ceyhan Arslan, Eilendorf (l.) gegen Freialdenhovens Kapitän Christian Kreutzer. Foto: Kròl
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Mittelrheinliga Borussia Freialdenhoven-SV Eilendorf Winnie Hannes Trainer Freialdehoven

Freialdenhoven. Bitter für den SV Eilendorf, denn mit einem 3:1-Sieg verabschiedete Fußball-Mittelrheinligist Borussia Freialdenhoven zwei Spieltage vor Ende der Saison die Gäste in die Landesliga. Mit diesem Sieg behielt Freialdenhoven andererseits Fühlung nach oben in der Tabelle.

Borussen-Coach Wilfried Hannes hatte vor der Partie davor gewarnt, aus falsch verstandener Kameradschaft einen Gang zurück zu schalten. Es sprach für die Bereitschaft in der Mannschaft, denn von Zurückhaltung war von Beginn an nichts zu spüren. „Wir sind sehr gut über die Außenbahnen nach vorne gekommen, haben dann allerdings es nicht geschafft, auch Tore zu schießen“, sagte Hannes.

Nicht gefallen hatte dem Borussen-Trainer, dass nach einer Viertelstunde die Begegnung mehr und mehr verflachte, was die Eilendorfer seiner Ansicht nach unnötig stark machte. So musste Torhüter Ivica Ljubicic nach einer halben Stunde mit dem Fuß einen Schuss abwehren, der Ball prallte vom Fuß an die Querlatte.

Zur Halbzeit stellte Hannes ein wenig um und brachte mit Kelly Ajuya und Toshimasa Tsuzuku frischen Wind in die Mannschaft. Das zahlte sich aus, wobei die Führung von Yannick Kuhnke (69.) durch einen sehenswerten Volley-Schuss zustande kam. Philipp Simon hatte seinen Mitspieler mit einem herrlichen Chip über die Abwehr bedient. Sogar Hannes zeigte sich begeistert von der Aktion.

Aber die Gäste zeigten sich unbeeindruckt und glichen schon wenige Minuten später aus (77.), alles schien wieder offen. Zumal Eilendorf punktemäßig mit dem Rücken zur Wand stand. Als in der 75. Minute der Torschütze Sulayman Dawodu auch noch den Pfosten traf, wachte Freialdenhoven restlos wieder auf.

Und die Mannschaft hatte in Simon an diesem Tag einen Spieler mit Torinstinkt. Beim 2:1 (80.) leistete Kuhnke die Vorarbeit, und Simon war zur Stelle, um einzuschieben. Das 3:1 (89.) war ein herrlicher Distanzschuss, hart und platziert.

„Es war kein berauschender Auftritt. Wenn man so gut anfängt, sollte man den Sack auch zumachen.“ Diese Aussage von Trainer Hannes bezog sich auf die erste Halbzeit. Denn für den zweiten Durchgang fand der Ex-Profi sehr lobende Worte und sprach von einer sehr guten Einstellung seiner Mannschaft.

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