Freialdenhoven - Borussen Freialdenhoven auf dem Weg zum Klassenerhalt

Borussen Freialdenhoven auf dem Weg zum Klassenerhalt

Von: tm
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Szene mit Symbolcharakter. Gegen den wuchtigen Kopfball von Olaf Ramm hat Bergheims Stürmer Charly Eyana (Mitte) keine Chance. Wolfgang Nock (16) und Rachid El-Hammouchi schauen zu. Foto: Kròl

Freialdenhoven. Rechtzeitig fand Borussia Freialdenhoven wieder in die Spur, die zu Erfolg und Klassenerhalt führt. Gegen einen - zugegeben - einigermaßen harmlosen FC Bergheim 2000 nutzten die Borussen die Gunst der Stunde und sicherten sich mit einem souveränen 3:0-Heimsieg drei wichtige Punkte, die den Rest der Saison gelassen angehen lassen.

Bis zur Pause allerdings sahen die wenigen Zuschauer noch das alte Gesicht der letzten vier Niederlagen. „Wir haben uns das Leben selbst schwer gemacht, weil wir in der ersten Halbzeit eine Fülle von Torchancen ausgelassen haben“, kritisierte Trainer Wilfried Hannes den Verlauf. In der Kabine hatte er den Spielern klar gemacht, dass torlose Überlegenheit schnell in eine Niederlage führen kann, wenn der Gegner einmal einen Konter erfolgreich abschließt.

Denn in Durchgang eins waren die Gäste nur einmal gefährlich vor das Tor von Freialdenhoven gekommen, als sich diese einige krasse Schnitzer erlaubten. Doch der Schuss von Charly Eyana (7.) zeigte die Harmlosigkeit des FC, den zudem das gleiche Problem wieder die Borussia plagte - kaum Wechselmöglichkeiten.

So vergaben Pascal Schneider (12., 25, 32., 37., 45.) und Yannick Kuhnke (14.) reihenweise die Führung. „Hätte es 4:0 gestanden, hätte sich Bergheim auch nicht beklagen dürfen“, stellte Hannes klar.

Mit dem 1:0 durch Arnold Lutete (57.) war der Knoten dann geplatzt. Der Treffer war ein wenig kurios, weil der Stürmer den Ball nicht richtig mit dem Kopf erwischte und das Leder auf den Boden drückte, wo er dann über den Bergheimer Keeper ins lange Eck sprang. Dafür waren die beiden nächsten Treffer durch Schneider sauber und sicher abgeschlossen (60., 90.).

Zu diesem Zeitpunkt spielten die Bergheimer wohl noch mit, kamen jedoch nur sehr selten vor den Strafraum der Hausherren. Das lag vor allem an der Einsatzbereitschaft der Borussen.

So spielte insbesondere die Abwehr kompromisslos und sicher. Vor allem Fabian Jopek und Okan Dikenli zeigten ihren Mitspielern, dass Einsatz sich auszahlt. Besonders Dikenli schaltete sich mehrfach in den Angriff ein, ohne darüber seine Verteidigerrolle zu vernachlässigen. Diese Vorstöße brachten Entlastung für Mittelfeld und Angriff.

Mag sein, dass unter den Augen von Clubchef Rolf Imdahl und angesichts anstehender Vertragsgespräche zusätzliche Motivation angesagt war. Für Trainer Hannes war klar: „Jeder wusste vorher, worum es geht. Unser Problem war mehr, dass wir zu wenig Ersatzspieler hatten. Deshalb bin ich zufrieden mit dem Sieg, weil das die Aufgabe war.“

Für Hannes müssen wenigstens noch einmal drei Punkte her, um die Saison sicher in der Mittelrheinliga zu beenden. Nach dem schwachen Abschneiden in der Vorsaison will er diesmal früher die Weichen stellen.

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