„Bonzen, Bomben, Brückenbau“: Neues Buch über Linnich

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Linnich. „Bonzen, Bomben, Brückenbau – Linnichs schwere Jahre“ heißt das Buch von Dr. Karl Koch, das die Vorkriegs-, Kriegs und die Aufbaujahre nach dem Krieg bis zum Jahr 1955 beschreibt.

Die Wohnungsnot und der Hunger waren allgegenwärtig. An winterfestem Wohnraum, an Holz, Glas und Bedachungsmaterial herrschte großer Mangel. Der Schwarzmarkt und der Schmuggel blühten. Auch die Währungsreform wird thematisiert. 240 Abbildungen illustrieren den Text. Das Buch ist ab dem 30. November im Buchhandel bei Kaufmann in Linnich und Fischer in Jülich. Preis 19,50 Euro.

Vom gleichen Autor sind weitere Bücher in geringer Zahl verfügbar: „Linnicher Zeit(ungs)geschichte“. Linnich war eine der wenigen Städte, in denen im 19. Jahrhundert privatwirtschaftliche Zeitungen herausgegeben wurden. Üblich waren kreiseigene Zeitungen. Diese Zeitungen nutzt der Autor zur Beschreibung der goldenen Jahre der Stadt mit dem Bau von Krankenhaus, Lehrerseminar, der Gründung diverser Krankenkassen, Geldinstitute und Vereine. Breiten Raum nimmt das sich stark entwickelnde Gewerbe mit ein.

„Linnich, ein Beitrag zur Geschichte der Stadt“ beschreibt Linnich aus topographischer Sicht von der Gründung bis zum 2. Weltkrieg. Thema sind unter anderem die Probleme bei der Befestigung durch sehr unterschiedliche Stadtmauern und das Abrutschen der Rurdorfer Kirche ins Rurtal. Topographische Karten runden die Beschreibungen ab.

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