Bolzplatz nach langem Anlauf umgesetzt

Von: ptj
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Feierlich zerschneiden Bürgermeister Jürgen Frantzen (Bildmitte) und RWE-Mitarbeiter Alois Herbst (r.) das Trennband zwischen Spiel- und Bolzplatz. Links im Bild hält Ortsvorsteher Helmut Paar den Ball, den Frantzen anstelle des symbolischen Schlüssels übergeben hat. Foto: Jagodzinska

Opherten. Mit der offiziellen Eröffnung des Ophertener Bolzplatzes feierte die Dorfgemeinschaft mit viel Lokalprominenz das Ende eines langen Weges. Auf einem RWE-Grundstück mit tektonischer Störung entstand durch die Zusammenarbeit dreier „Parteien“ ein Fußballfeld, das bekanntlich eben „sein muss wie eine Tischplatte“.

So drückte es der Ophertener Ortsvorsteher Helmut Paar aus, der bereits in den 1990er Jahren die ersten Gespräche mit dem RWE-Bereichsleiter für Immobilien, Alois Herbst, führte.

Viele Kräfte wirkten bei der Entstehung des Ophertener Bolzplatzes zusammen, wie Bürgermeister Jürgen Frantzen detailliert darlegte: Die RWE sponserte die Erstellung des Platzes, für Bagger und Erdaushub sorgte die Baufirma Eurovia/Jansen. Die Gemeinde Titz bezahlte aus „Grünflächenunterhaltungsmitteln“ den Rollrasen, hergestellt und bewässert durch die Firma Roland, und sponserte die Winkelstützwände an der Bushaltestelle.

Die „Elterninitiative Kinderspielplatz Opherten“, die für den angrenzenden, attraktiven und ständig erweiterten Spielplatz mit verantwortlich zeichnet, spendierte die Fußballtore. Der Bauhof der Gemeinde Titz errichtete Ballfangzaun und Basketballkorb, letzterer bezahlt von der „stabilen Ophertener Dorfgemeinschaft“. Das Basketballfeld wird in den nächsten Wochen vom Bauhof erstellt.

Dem „beharrlichen Ortsvorsteher Paar“ liegt der Rollrasen besonders am Herzen, den er stets bewässert und wie seinen Augapfel pflegt, denn „Kinder brauchen Platz, sich zu bewegen“. Paar nutzte sogleich die Chance, das „kleine Eifeldörfchen Opherten“ mit seinen zur Verfügung stehenden Altimmobilien und Grundstücksflächen zu bewerben: „Opherten ist für junge Familien sehr geeignet. Hier können sie ihre Kinder auch noch durch den Ort laufen lassen“.

Die Ophertener Bürger feierten den ganzen Tag gut gelaunt bei Speis und Trank und vorbereiteten Spielen für die Kinder. Krankenschwester Silke Paar hielt für den Fall der Fälle sogar ein Verbandsköfferchen bereit. Anstelle des obligatorischen Schlüssels übergab der Bürgermeister dem Ortsvorsteher einen Fußball, den dieser nun für spielfreudige Kids bereit hält.

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