Bolivianischer Musiker bei Kultur ohne Grenzen

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Er spielt für Kulturprojekte seiner Heimat: Marco Antonio Ancasi Tarqui aus Bolivien. Foto: privat

Jülich. Der Verein Kultur ohne Grenzen lädt ein zu einem Konzert mit Marco Antonio Ancasi Tarqui, Flötist und Saxofonist aus Bolivien. In der Sudetenstraße 3 in Jülich bei Berti und Bernd Ritschel spielt der Künstler am Sonntag, 25. November um 15 Uhr.

Zwei Jahre nach Verlassen seiner Heimat, entfernt von Versen, Gesang und der Musik möchte der Flötist ein wenig von seinem Weg in dieser Welt der andinen Musik mit einigen Leuten teilen.

Der Bolivianer gehört zur Gruppe K’alaqaya, „Ruinen aus Stein“, die ihre Arbeit in der Stadt El Alto entfaltet hat. Mehr als ein Jahrzehnt engagierte sich die Gruppe dafür, bolivianische Kultur zu pflegen und zu verbreiten, Kindern und Jugendlichen im Jugendzentrum „Ayllu K’alaqaya“ Kurse zum Erlernen typischer Instrumente und Tanz anzubieten.Daneben ist das Zentrum Treffpunkt für Künstler und Musiker der Stadt.

Die Gruppe K’alaqaya hat einige CDs aufgenommen und Tourneen durch Europa unternommen, um die Arbeit im Jugendzentrum zu finanzieren. Nach zwei Jahren in Deutschland nutzt der Künstler die Möglichkeit, eine kleine musikalische Vorstellung zu präsentieren. Mit Hilfe von Blasinstrumenten, Siku – verschiedene Panflöten oder Zampoñas – und Kena – typische andine Flöten – wird die Geschichte der Vorfahren erzählt und die Musik der Rituale erklingen, die auch jetzt noch aus der Zeit vor der Eroberung lebendig sind.

Mit seiner Lidern erzählt Tarqui von den Problemen seiner Stadt, von Kämpfen und Hoffnungen und von der Liebe. Mit dabei sein wird Carlos Patzi mit seinen Perkussion-Instrumenten.

Gastgeber Berti und Bernd Ritschel, freuen sich auf ihre Gäste. Sie sind unter 02461 / 54728 zu erreichen.

Der Eintritt frei. Die Gastgeber bitten aber um ein „finanzielles Dankeschön“, das auch komplett an den Musiker weiter gereicht wird.

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