Rurfdorf - BobbyCar-Challenge geht unfallfrei über die Piste

BobbyCar-Challenge geht unfallfrei über die Piste

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Man kennt sich, man hilft sich
Man kennt sich, man hilft sich: Bernd Thoma, Vorsitzender des Bobby-Car-Sportverbandes (links), gibt seinen Rurdorfer Rennkollegen Jürgen Schütz wichtige Tipps.

Rurfdorf. „Die Achsen an den Lagern immer schön mit Öl einsprühen. Das ist wichtig”, Bernd Thoma, der Vorsitzende des Bobby-Car-Sport-Verbandes, gibt seinem Rurdorfer Rennkollegen Jürgen Schütz nicht nur wichtige Tipps, er legt auch bei dem kleinen roten Flitzer Hand an und beseitigt das Spiel in der Lenkung.

Bei der 3. Bobby Car-Challenge sind auf der 300 Meter langen Piste die Positionen heiß umkämpft, aber neben der Rennstrecke hilft man sich gegenseitig. Der Veranstalter Rurdorf Special hatte zur dritten Auflage seiner beliebten Veranstaltung eingeladen, an der mehr als 50 Fahrer teilnahmen.

Es ist schon ziemlich verwegen, mit bis zu 50 „Sachen” auf einem Gefährt, das Kleinkindern das Laufenlernen erleichtert, den Rurdorfer „Schlittenberg” herunter zu sausen. Für die vielen Zuschauer entlang der Rennstrecke war es eine große Gaudi.

Auch für Dr. Steffen Peters von Rurdorf special, der es ähnlich sah: „Es sind wieder einmal tolle Leute hier und es macht einfach Riesenspaß.”

Natürlich bestand der größte Teil des Feldes aus Kindern, für die es etwas ganz Besonderes war, unter „Rennbedingungen” mit ihren original BobbyCars auf der Piste zu sein.

Anders sah es dagegen in der Profiklasse aus, wie zum Beispiel bei Bernd Thoma aus Rheinland Pfalz und Jean Claude Espen aus Luxemburg. Bei ihren kleinen „Boliden” ist nur noch die Plastik-Karosserie original, der Rest - von der Lenkung, über Kugellager bis zur Scheibenbremse - ist getunt.

Mit den etwa 25 Euro teuren roten Rutschautos aus dem Spielzeugladen haben die Bobby-Cars der Profis tatsächlich nicht mehr allzu viel zu tun. Helm und entsprechende Schutzkleidung sind hier Pflicht. „Bei den großen Rennen erreichen wir Geschwindigkeiten deutlich über 90 km/h”, erklärt Bernd Thoma, der die Technik beim Bobby Car fahren mit dem Rodeln vergleicht.

„Wir verlagern in den Kurven unser Körpergewicht und machen uns ganz flach, gebremst wird mit den Schuhsohlen.” Die können bei den Geschwindigkeit schon mal ins qualmen geraten. Hinter den Profis rangieren die Junioren und Amateure bei denen original und bedingt umgebaute Bobby Cars zulässig sind.

Die Veranstalter hatten sich wieder alle Mühe gemacht die anspruchsvolle Strecke am Rurdorfer Hang, mit den beiden Haarnadelkurven bestens zu präparieren. „Allein entlang der Strecke haben wir 600 Reifen und 200 Strohballen verbaut”, erklärte Wilfried Theisen von Rurdorf Special.

Was dort vor drei Jahren mehr oder weniger als Versuchsballon gestartet ist, hat sich mittlerweile zu einer Kultveranstaltung gemausert, die landesweit Beachtung findet. Auch für das leibliche Wohl der vielen Zuschauer, die die Teilnehmer lautstark anfeuerten, war bestens gesorgt. Es gingen zu jedem Lauf drei Fahrer an den Start, die beiden Erstplatzierten qualifizierten sich für die nächste Runde.

Am Ende zeigten sich die Veranstalter zufrieden, dass die 3. Bobby Car-Challenge reibungslos und unfallfrei über die Bühne gegangen war. Selbstverständlich durfte eine rockige After-Race-Party bei diesem Event nicht fehlen. In diesem Jahr wurde Musik aus der Konserve serviert mit Rock aus den 80er und 90er Jahren zum Abtanzen.
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