Jülich - Bleibt die Stadt Jülich ein zukunftsorientiertes Denkmal?

Bleibt die Stadt Jülich ein zukunftsorientiertes Denkmal?

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Jülich. Zu einer spannenden Stadtführung lädt der Förderverein Festung Zitadelle in Kooperation mit der VHS Jülicher Land für Sonntag, 1. Oktober, ein. Los geht es um 11 Uhr mit Dr. Rüdiger Urban an der Pasqualinibrücke, dem Stadteingang der Zitadelle am Schlossplatz.

Nach einem kurzen Blick auf die Ostfassade der Schlosskapelle im Stil der italienischen Hochrenaissance geht es in die Innenstadt. Jülich, im 16. Jahrhundert als eine der ersten Idealstadtanlagen der Renaissance errichtet, wurde 1944 fast vollständig zerstört. In ihrem Wiederaufbau spiegeln sich jedoch die verschiedenen Facetten des Jülicher Erbes der Idealstadtanlage der Renaissance wider.

Mit der Nachkriegsstadt ent-stand ein herausragendes stadtbaugeschichtliches und kulturhistorisches Zeitdokument ersten Ranges. Daher beschloss der Jülicher Stadtrat 1993, die historisch geprägte Innenstadt Jülichs innerhalb der fünf Wallstraßen in ihrem Erscheinungsbild unter den Schutz einer Denkmalbereichssatzung zu stellen.

Historische Zusammenhänge

Die Führung schildert die historischen Zusammenhänge und erläutert die noch erkennbaren Elemente der renaissancezeitlichen Stadtfestung. Sie erklärt den über 470 Jahre fast unverändert überkommenen Stadtgrundriss sowie die herzogliche Bauordnung für die Festungsstadt des 16. Jahrhunderts, die mit dem speziellen Stil des Wiederaufbaus das heutige Straßenbild Jülichs prägen.

Das Luftbild stellt die renaissancezeitliche Festungsanlage (dunkelrot), deren Wallstraßen (hellblau) sowie den Schutzbereich der Denkmalbereichssatzung (hellrot) dar.

Für die Teilnahme an der Führung ist eine Anmeldung bei der VHS Jülicher Land unter Telefon 02461/ 632-19, -20 oder -31 erforderlich. Der Kostenbeitrag beträgt fünf Euro pro Person. Parkplätze stehen in ausreichender Zahl im Parkhaus Zitadelle zur Verfügung.

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